Infomail 2010
Infomail Kind-Familie
Ein Service von Kinderland e.V.
Kostenlose Zusendung aktueller Informationen und Veranstaltungsankündigungen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe, Familie, Psychologie und Kindschafts- und Familienrecht.
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E-Mail: info@kind-familie.de
Wir nehmen Sie dann in unseren Verteiler auf.
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Archiv:
Infomail 2010
DGSF-Pressemitteilung, 24. November 2010
Erstmals Approbationsausbildung in systemischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Das Essener Institut ifs, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF), hat als bundesweit erste Institution die staatliche Erlaubnis erhalten, systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten auszubilden. Damit ist nach der Einstufung der Systemischen Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren im Dezember 2008 nun auch eine Approbation in diesem Verfahren möglich.
Die Ausbildung in systemischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie soll im Februar 2011 starten beim ifs, dem Institut für Systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung, Essen. Sie richtet sich an Absolventen psychologischer oder pädagogischer Studiengänge und führt zur Approbation, zur staatlichen Erlaubnis, Kinder und Jugendliche systemisch psychotherapeutisch zu behandeln. Bisher konnte die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut nur über eine Ausbildung in den Verfahren Verhaltenstherapie und Psychoanalyse/tiefenpsychologische Therapie erreicht werden.
Für Reinert Hanswille, den Leiter des ifs, ist mit der Approbationsausbildung nach der Anerkennung der Systemischen Therapie durch den „Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie“ nun eine nächste Stufe erreicht. „Wir hoffen“, so Hanswille, „damit eine Art Vorreiterposition einzunehmen, damit nach und nach immer mehr systemische Aus- und Weiterbildungsinstitute staatlich anerkannt werden.“ Unter den mehr als 3500 Mitgliedern der DGSF sind rund 70 Institute, die von der DGSF zertifizierte Weiterbildungsgänge anbieten.
Die Urkunde über die staatliche Anerkennung des ifs als bundesweit erste Ausbildungsstätte für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie wurde im November von Gerlinde Brenneke-Schmitter vom Landesprüfungsamt NRW an das ifs übergeben im Beisein von DGSF-Vorstandsmitglied Björn Enno Hermans (Bild unter: http://idw-online.de/pages/de/image?id=129994&display_lang=de_DE ).
verantwortlich:
Bernhard Schorn, DGSF
Christophstraße 31 | 50670 Köln
Fon (0221) 61 31 33 | Fax (0221) 9 77 21 94
E-Mail: schorn@dgsf.org
Fachtagung
"Vom mitwirkungsbereiten Dritten zur gewachsenen Hilfeform
Selbstverständnis des Begleiteten und beschützten Umgangs"
Veranstaltung des Arbeitskreises Begleiteter Umgang Berlin
Der Arbeitskreis für Begleiteten Umgang Berlin lädt zum Fachtag ein:
Der Begleitete und Beschütze Umgang stellt eine professionelle und erprobte Jugendhilfeform für getrennte Familien in hocheskalierten Umgangsstreitigkeiten dar. Umgangsregelungen für das Kind können durch Trennungskonflikte und auch durch psychische Auffälligkeiten, Suchterkrankungen und Straftat- bestände erschwert oder verhindert werden. Begleiteter Umgang ist auch aktiver Kinderschutz.
Als Interessenvertreter des Kindes unterstützen die Umgangsbegleiter die Eltern darin das Beziehungsgefüge im Sinne des Kindes zu gestalten. Wir möchten Sie als Fachkräfte der freien Träger, der Beratungsstellen, der Jugendämter und Justiz herzlich zu einem gemeinsamen Austausch einladen.
Vor dem Hintergrund des neuen FamFG* wollen wir unser professionelles Verständnis und Zusammenwirken weiter entwickeln und vertiefen, auch im Hinblick auf den angestrebten Qualitätsdialog mit dem Berliner Senat.
Referenten:
Fr. Hildebrandt-Liese (K JPT, Mitgl. des Arbeitskreises Begleiteter Umgang, Caritas e.V. Berlin)
Hr. Prof. Dr. Ernst (Richter am Kammergericht)
Hr. Freiwald (Erziehungs- und Familienberatung Pankow)
Fr. Ceylan (stellv. Leiterin Regionaler Sozialpädagogischer Dienst Friedrichshain/Kreuzberg)
Moderation:
Fr. Richter (Albatros gGmbH, Mitglied des Arbeitskreises Begleiteter Umgang Berlin)
*Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Programm:
9.30 Uhr
Begrüßung
9.45 Uhr
Geschichte des Begleiteten Umgangs in Berlin
Fr. Hildebrandt-Liese
10.05 Uhr
Vernetzung und Zusammenarbeit heute
Hr. Dr. Ernst
10.35 Uhr
Pause
11.00 Uhr
Kooperation und Koordination von Seiten des Bezirksamtes
Fr. Ceylan
Umgangskonflikte als Ausdrucksformen hochstrittiger Elternschaft. Die zunehmende Bedeutung des Begleitenden Umgangs für die Jugendhilfe Hr.Freiwald
12.00 Uhr
Mittagspause
13.00 Uhr
Workshops
a) Vom Pflichtkontext zur Kontaktarbeit
Fr. Hildebrandt-Liese (Caritas e.V. Berlin)
b) Kindeswohl vs. Kindeswille
– was braucht ein Kind?
Fr. Löhr und Fr. Schüler
c) Runder Tisch
– multiprofessionelle Helferrunde
Hr. Thiel (Kinderland e.V.)
d) Die Rolle des Retters – Gefühle
aushalten und Gefühlen begegnen
Fr. Benseddik, Fr. Borgolte (Trialog e.V.)
Fr. Kallmeter (Elisabethsift e.V.)
e) Was heißt „Frieden“ im Begleiteten
Umgang? – Ziele und Grenzen
- open space -
Hr. Dengel (AHB – Berlin Süd gGmbH)
f) Begleiteter Umgang
mit Kindern psychisch kranker Eltern
Fr.Kaiser (Amsoc e.V.)
Hr. Dietrich (Albatros gGmbH)
g) Zusammenarbeit der Institutionen im
Familienkonflikt
Hr. Dr. Ernst
14.30 Uhr
Pause
15.00 Uhr
Rückmeldungen aus den Workshops
16.00 Uhr
Abschluss
Tagungspreis 20 € / 30 €
Ihre Anmeldung nehmen wir gerne per Email,
jedoch auch schriftlich oder per Fax an.
Email: benseddik@trialog-berlin.de
Fax: 030/ 45 49 16 77
Anschrift: Trialog e.V. Projekt Profil
z.Hd. Fr. Benseddik
Tegeler Str. 40
13353 Berlin
Bei dringenden Rückfragen:
Tel: 0177-78178 64, Frau Benseddik
Anmeldeschluss: 10.10.2010
Veranstalter:
Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin www.begleiteterumgang.org
Veranstaltungsort:
GLS Campus Berlin
Kastanienallee 82
10435 Berlin - Prenzlauer Berg
http://www.gls-sprachenzentrum.de
- versichert über Trialog e.V. Berlin
Anfahrt:
U2 Eberswalder Str.
Fußweg 350m
Tram Linie M1,12
Haltestelle Schwedter Str.
Hiermit melde ich mich verbindlich für die
Fachtagung des Arbeitskreises Begleiteter
Umgang Berlin am 3.11.2010 an.
Name _____________________________
Beruf______________________________
Einrichtung__________________________
Tel. _______________________________
Email _____________________________
Ich möchte an folgendem Workshop
teilnehmen:
Workshop :_____________
alternativ: ______________
Ich zahle folgenden Tagungspreis:
O 20,-€ incl.Getränke & Obst
O 30,-€ incl.Getränke & Mittagsmenü
Bitte bis zum 15.10.2010 auf das umseitig
angegebene Konto überweisen.
Jahrestagung 2010
Väter in neuer Verantwortung
Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind
15.-16.10.2010
in der Akademie der Bildenden Künste München
Schirmherrschaft: Dr. Kristina Schröder
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Wie viel Vater braucht ein Kind? Welches Engagement, wie viel Zeit, welche Beziehung ist angemessen? Wie lassen sich Vaterschaft, Berufstätigkeit, Partnerschaft und Zeit für sich selbst verbinden? Und nicht zuletzt: gibt es besondere, unersetzliche väterliche Eigenschaften, von denen Kinder profitieren?
Viele Väter sind verunsichert. Die traditionelle Vaterrolle ist nicht mehr zeitgemäß und meistens wenig attraktiv. Für eine Neudefinition fehlen klare Orientierungen und gute Vorbilder. Zugleich steigt die Verantwortung von Vätern in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht.
Ziel der öffentlichen Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind ist es, die Anforderungen an moderne Vaterschaft zu benennen und Chancen aber auch Hindernisse und Fallstricke der väterlichen Rolle aufzuzeigen. Im Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik soll erörtert werden, wie Väter ihrer neuen Verantwortung gerecht werden können.
Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an Mitarbeiter(innen) in pädagogischen, sozialen und medizinischen Einrichtungen, an Verantwortliche in Politik, Verwaltung und Verbänden, an Studierende und Auszubildende sowie an alle, die am Thema „Väter“ interessiert sind. Sie sind herzlich eingeladen!
Programm
Freitag, 15. Oktober 2010
13.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Franz Resch
Präsident der Deutschen Liga für das Kind
Grußworte
Dr. Kristina Schröder
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (angefragt)
Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne
Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München
13.30 Uhr
Die Veränderung der Stellung des Vaters im Recht – wer profitiert davon?
Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit
(Rechtsanwältin und Senatorin für Justiz a. D., Berlin)
14.15 Uhr
Der Vater ist tot! Es lebe der Vater! Zur Zukunft einer Reizfigur
Prof. Dr. Dieter Thomä
(Universität St. Gallen)
15.00 Uhr
Diskussion
15.30 Uhr
Kaffeepause
16.00 Uhr
Väterliche Fürsorge: Erkenntnisse aus der Neurobiologie
Prof. Dr. Anna Katharina Braun
(Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
16.45 Uhr
Die Rolle des Vaters rund um die Geburt
Dr. Michael Abou-Dakn
(Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Berlin)
17.30 Uhr
Diskussion
18.00 Uhr
Verleihung des Präventionspreises
Frühe Kindheit 2010
18.30 Uhr
Ende erster Tag
Samstag, 16. Oktober 2010
9.30 Uhr
Väter unter Druck
Konturen neuer Väterbilder. Die Gesellschaft entdeckt die Männer neu
Tanja Merkle
(Soziologin, SINUS Sociovision Heidelberg)
10.15 Uhr
Alles fremd und doch auch ähnlich?
Väter mit Migrationshintergrund
Michael Tunç
(Sozialpädagoge, Köln)
11.00 Uhr
Diskussion
11.15 Uhr
Kaffeepause
11.45 Uhr
Vielfalt und Bedeutung von Vater-Kind-Beziehungen nach Trennung und Scheidung
Prof. Dr. Sabine Walper
(Ludwig-Maximilians-Universität München)
12.30 Uhr
Podiumsdiskussion:
Werden Väter ihrer Verantwortung gerecht?
Teilnehmer(innen): Dr. Karin Jurczyk (Deutsches Jugendinstitut, München), Prof. Dr. Maria Kurz-Adam (Leiterin des Stadtjugendamts München), Rainer Neutzling (Soziologe, Köln), Ingeborg Rakete-Dombek (Fachanwältin für Familienrecht, Berlin) Moderation: Norbert Joa, Bayerischer Rundfunk
13.30 Uhr
Ende der Tagung
14.00 bis 15.30 Uhr
Mitgliederversammlung der Deutschen Liga für das Kind
Teilnahmegebühr
Jahrestagung (incl. Tagungsgetränke und Tagungsunterlagen) 90,- €
(Ermäßigung für Studierende und Auszubildende gegen Nachweis) 40,- €
Anmeldung
Bitte bis zum 1. Oktober 2010 schriftlich per Fax, E-Mail oder Post an:
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Fax: 030 – 28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de
Veranstalter
Deutsche Liga für das Kind
Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030 – 28 59 99 70, Fax: 030 – 28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de
Tagungsort
Historische Aula
Akademie der Bildenden Künste München
Akademiestraße 2-4
80799 München
U-Bahn Universität
Newsletter Nr. 373
vom 30. September 2010
06.10.2010 - 06.10.2010
6011/10 Fachtag: Kinderschutz bei hochstrittiger Elternschaft
In Kooperation mit dem IFK.
6011/10 Konfliktreiche, gerichtsfeste Streitverläufe bei Trennung und Scheidung bewegen die Fachöffentlichkeit, da dieses besondere Elternverhalten einen gravierenden Risikofaktor für die Entwicklung von Kinder und Jugendlichen darstellt.\nDie Referenten/-innen haben im Rahmen eines Forschungsprojekts aus der Perspektive von betroffenen Familien (Eltern und Kinder) sowie aus der Sicht von Beratungsstellen und Gerichten die Besonderheiten eskalierter elterlicher Konfliktverläufe rekonstruiert und Handreichungen für die Praxis entwickelt. Die Vorstellung und Diskussion dieser Handreichungen wird im Zentrum des Fachtages stehen. Der Blick soll sich u.a. auf die Bereiche richten:\nInstrumente zur Diagnostik hoch konfliktbelasteter Kinder,••\ngrundlegende und differenzielle beraterische Strategien bzw. Methoden,••\nOrientierungen zum Professions- und Kooperationsverständnis involvierter ••Fachkräfte.\nIn dieser Veranstaltung wird eine riskante Entwicklungsbedingung für Trennungs- und Scheidungskinder in den Blick genommen, um den Teilnehmer/\n-innen die Möglichkeit zu bieten, konkrete Hilfen für Eltern und Kinder an der Schnittstelle zwischen Familiengerichtsbarkeit und Jugendhilfe abzuleiten. Frühes gerichtliches Eingreifen, verpflichtende Beratung (Zwangskontext) und vor allem die Kooperation der professionellen Akteure sollen auch als Interventionshintergrund, als Teil eines integrativen Arbeitskonzeptes verstanden werden.
Info
Termine 06.10.10
Zielgruppe Fachkräfte der Jugendhilfe (insbes. R/ASD und EFB) sowie Justiz (insbes. Familienrichter/-innen und Rechtsanwälte/-innen)
Teilnahmezahl maximal 50
Dozent/in Ute Herrmann, Peter S. Dietrich, N.N.
Verantwortlich Gabriele Brückner-Drehmel
Ort Jagdschloss Glienicke
Anmeldeschluss 21.07.2010 21.07.2010
http://sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/460092
15.11.2010 - 16.11.2010
5013B/10 Neue Wege der Zusammenarbeit im Familienkonflikt - Gewaltsame Beziehungskonflikte bei Trennung und Scheidung - Kinder schützen mit oder ohne Eltern?
Aufbauseminar
5013B/10
Info
Termine 15.11. - 16.11.2010
Zielgruppe Richter/-innen, Fachkräfte der Jugendhilfe, RSD, Vormundschaft/Beistandschaft, EFB aus Berlin
Teilnahmezahl maximal 23
Dozent/in Dr. Elke Nowotny, N.N.
Verantwortlich Christa Möhler-Staat
Ort ZiF, Mehringdamm 50, 10961 Berlin
Anmeldeschluss 27.09.2010 27.09.2010
http://sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/460088
Trennungskinder: bleibende seelische Schäden selten
zuletzt verändert: 07.05.2010
Wie wirkt sich die Trennung der Eltern auf Kinder aus? Das ist Thema des jüngsten "DJI-Bulletins".
Kinder seien oft die Leidtragenden, wenn eine Familie auseinanderbricht. Die Trennung der Eltern müsse aber keineswegs zum Trauma werden. Die Wissenschaft widerlege inzwischen viele gängige Vorurteile, heißt es im Editorial des Heftes unter dem Titel "Die Mitleids-Falle". Das Heft 1/2010 der Zeitschrift des Deutschen Jugendinstituts kann dort kostenlos bezogen werden oder unter www.dji.de/bulletins als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Die Beträge zum Thema:
Walter Bien
Armutsrisiko Trennung
Viele Ehen oder Partnerschaften scheitern. Für Betroffene hat das oft finanzielle Konsequenzen.
Christian Alt und Andreas Lange
In der Negativ-Spirale
Das Risiko, dass ärmere Familien auseinanderbrechen, ist hoch. Warum betroffene Kinder mehrfach belastet sind.
Interview mit Psychologin Sabine Walper
»Die Trennung kann für Kinder eine Erlösung sein«
Die Münchner Scheidungsforscherin schildert, wie Kinder gestärkt aus der Krise gehen können.
Michaela Schier und Anna Proske
Ein Kind, zwei Zuhause
Wie es Familien gelingt, den Lebensalltag nach einer Trennung oder Scheidung der Eltern neu zu gestalten.
Jörg Fichtner
Verständnis statt Vorwürfe
Hochkonflikt-Trennungen belasten nicht nur Eltern und Kinder, sondern auch Fachkräfte – was bei Beratungen schief läuft.
Maria Burschel
Sorge um den Vater
Auf Basis einer DJI-Studie zum gemeinsamen Sorgerecht unverheirateter Eltern soll die Gesetzeslage überprüft werden.
Heinz Kindler
Neuanfang ohne Angst
Kinder von gewalttätigen Ex-Partnern sind besonders schutzbedürftig. Näherungsverbote sind aber nur selten nötig.
DGSF-Presseinformation, 28.1.2010
10. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF):
Vom guten Leben in schwierigen Zeiten
Termin: 16.9.2010 bis 18.9.2010 (15.9.: Vortagung für DGSF-Mitglieder und Interessierte)
Veranstaltungsort: Pädagogische Hochschule Heidelberg
Kontakt: info@hsi-heidelberg.com
Weitere Informationen:
verantwortlich:
Bernhard Schorn, DGSF
Christophstraße 31 | 50670 Köln
Fon (0221) 61 31 33 | Fax (0221) 9 77 21 94
E-Mail: schorn@dgsf.org
Internet: www.dgsf.org
Presseinformation
Bundeskonferenz
für Erziehungsberatung e.V.
Herrnstraße 53
90763 Fürth
Tel (09 11) 9 77 14-0
Fax (09 11) 74 54 97
bke@bke.de
Februar 2010
Forum FamFG:
Professionen im Diskurs
Fachtagung der bke vom 4. bis zum 5. Mai 2010 in Fulda
Die Orientierung des neuen Familienverfahrensrechts (FamFG) an der Situation und dem Erleben von Kindern erfordert einen Einstellungswechsel: Um die Situation des Kindes zu verbessern, soll frühzeitig gehandelt und verstärkt ein Einvernehmen zwischen den Eltern angestrebt werden. Die Rollen von Familiengericht und Jugendamt, Sachverständigen und Verfahrensbeiständen sowie von Anwälten und Beraterinnen und Beratern müssen neu aufeinander bezogen werden. Rollenklärung und Kooperation aller am Scheidungsverfahren beteiligten Professionen stehen daher im Mittelpunkt von Vorträgen und Arbeitsgruppen einer interdisziplinären Fachtagung der bke vom 4. bis zum 5. Mai 2010 in Fulda.
Das Programm der Tagung kann auf www.bke.de heruntergeladen werden. Dort ist auch eine Onlineanmeldung möglich.
Scheidungskinder, die den Kontakt zum abwesenden Elternteil ablehnen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir freuen uns wegen großer Nachfrage einen weiteren Termin für unseren Kurs
Scheidungskinder, die den Kontakt zum abwesenden Elternteil ablehnen
Empirische Forschung, diagnostische Unterscheidungen und Schwerpunkte der Intervention
anbieten zu können.
Neuer Termin: 16. - 17. April 2010 in München
Referent: Hanspeter Bernhardt (Bitte für weitere Info hier klicken!) Kosten und Umfang: 180,- € / 9 Zeitstunden
Zielgruppen: Familien-Mediator(inn)en, Sozialarbeiter/innen, Familien- und Erziehungsberater(inn)en, Kinder- und Jugendlichen-Therapeut(inn)en, psychologische Sachverständige (Gutachter/innen), Umgangsbegleiter/innen, Umgangspfleger/innen, Verfahrenspfleger/innen, Rechtsanwält(inn)e(n), Familienrichter/innen
Sie können sich im Internet oder direkt per Mail anmelden. Weitere Fragen beantworten wir auch gerne per Telefon Mo, Mi und Fr von 09:00 bis 13:00 Uhr.
Wenn Sie diese Mail an eventuell interessierte Kolleg(inn)en weiterleiten wollen, freuen wir uns darüber.
Sollten Sie in Zukunft an Ankündigungen zu unseren Fortbildungen oder anderen Informationen nicht mehr interessiert sein, klicken Sie bitte einfach hier und benachrichtigen Sie uns damit, dass wir Sie umgehend aus dem Verteiler nehmen.
Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und verbleiben
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Franziska Tietze
IMS, Institut für Mediation
Streitschlichtung und Konfliktmanagement e. V.
Schulstraße 30, 85586 Poing bei München
Tel. 08121 - 73553, Fax 08121 - 973955
Email: info@mediation-ims.de
Internet: www.mediations-ims.de
Systemisch – integrative Weiterbildung
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie
Der systemischen Familientherapie ist es wichtig, im Beratungs- bzw. Therapieprozess allen Familienmitgliedern gleichermaßen Raum zu geben und die Sicht jedes Einzelnen herauszuarbeiten. Dies kann unserer Meinung nach nur gelingen, wenn man jedes Familienmitglied in seinen Kompetenzen und Ressourcen anspricht.
Kinder und Jugendliche verfügen über ganz eigene kognitive, motorische und emotionale Kompetenzen und Bedürfnisse im Beziehungs- und Kommunikationsverhalten. Diesem Aspekt wird in der systemischen Kinder- und Jugendlichentherapie Rechnung getragen.
Kinder und Jugendliche entwickeln sich rasant, sie entfalten ihre Fähigkeiten und differenzieren sich in ihrer Persönlichkeit. Für den therapeutischen Zugang zu und Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist es enorm wichtig, diese Fähigkeiten und Kompetenzen möglichst schnell zu erkennen und für den Beratungs- und Therapieprozess zu nutzen. Ebenso wichtig ist es aber auch, die alters- bzw. persönlichkeitsbedingten Grenzen von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen, um sie in der Beratung und Therapie nicht zu überfordern.
Ziel der Ausbildung ist es, altersspezifische systemische Zugangsweisen und Methoden in der Beratung und Therapie von Kindern und Jugendlichen zu erlernen, Entwicklungsabschnitte und –aufgaben und damit verbundene Chancen und Risiken zu reflektieren und Wissen über typische Störungsbilder zu erlangen. Ein weiterer wichtiger Punkt liegt in der Vermittlung der Grundhaltung systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeuten, die die Autorität der Eltern anerkennt. Sowohl den Bindungen und Loyalitäten von Kindern und Jugendlichen, als auch ihrer Autonomie und ihren Rechten wird Beachtung geschenkt.
Die systemische Kinder- und Jugendlichentherapie basiert auf Erfahrungen und systemischen Konzepten aus den vergangenen Jahrzehnten (z.B. V. Satir, M. Erickson, P. Nemetschek, M. White, D. Epston, J. Freeman, D. Lobovits) sowie auf sich rasant entwickelnden neueren Konzepten (B. Furman, M. Aarts, M. Vogt, W. Burr, H. Omer, M. Durrant, W. Rotthaus, T. Steiner, Insoo Kim Berg, J. Wilson, K. L Holtz, S. Mrochen, P. Nemetschek, B. Trenkle, J.C. Mills, R.J. Crowley etc.).
Dabei greift sie erfolgreich Methoden aus anderen Therapierichtungen auf (z.B. Spieltherapie, Gestalttherapie, Gestaltungstherapie, Musiktherapie, Hypnotherapie) und integriert diese. Hervorzuheben sind hier sicherlich die hypnotherapeutischen und die kreativen Methoden.
In der Ausbildung der GST werden neben verbalen Methoden vor allem spielerische und kreative Zugänge und Methoden (gestaltungs- und musiktherapeutisch) vermittelt.
Überblick:
1. Theorie und Methoden, Inhalte
2. Praxis
3. Supervision
4. Selbsterfahrung
5. Intervision
6. Abschlussprüfung
7. Eingangsvoraussetzung
8. Kosten
GST-Norddeutschland
Informationsabend zum Ausbildungsangebot der GST in Norddeutschland
Der Informationsabend findet jeweils am ersten Dienstag im Monat in Berlin in den Seminar- räumen der GST-Norddeutschland statt. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.
In der Zeit von 20:00 – 21:30 werden die folgenden systemischen Weiterbildungen vorgestellt, sowie ausführlich die Ausbildungssituation behandelt:
- "Systemische Beratung"
- "Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie"
- "Systemische Psycho - Somatik® / Körperintergrierter Psychotherapie KPT"
- "Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie"
- "Systemisches Coaching"
- "Systemische Supervision"
Das Team geht ausführlich auf die Voraussetzungen zur Anerkennung als körperorientierter Psychotherapeut, systemischer Berater (DGSF), systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut (DGSF), systemischer Coach, systemischer Supervisor und systemischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (DGSF) ein.
Die Infoabende für Norddeutschland finden statt in den Räumen der
GST-Berlin
Kremmenerstr. 9 – 11
im Vorderhaus, EG (Ecke Wollinerstraße)
10435 Berlin
U8 – Bernauerstraße / U2 – Eberswalderstraße
Tel/Fax (030) 462 69 69