Infomail 2008

 

 

 

Infomail Kind-Familie

Ein Service von Kinderland e.V.

www.kind-familie.de

 

Kostenlose Zusendung aktueller Informationen und Veranstaltungsankündigungen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe, Familie, Psychologie und Kindschaftsrecht.

Zum Bezug des Infomails genügt eine kurze Mail an

E-Mail: info@kind-familie.de

 

 

Wir nehmen Sie dann in unseren Verteiler auf. 

 

Abbestellung der Infomail jederzeit möglich.

 

 

 

Gerne können Sie uns auch Ihre Veranstaltungsankündigungen oder andere interessante Informationen zusenden. 

Wir können diese dann mit dem nächsten Infomail versenden.

Gerne stellen wir auch Ihr spezielles fachliches Angebot oder Ihre Einrichtung in unserem Newsletter vor.

 

 

 

Archiv:

 

Infomail 2003

Infomail 2004

Infomail 2005

Infomail 2006

Infomail 2007

Infomail 2008

Infomail 2009

Infomail 2010

Infomail 2011

Infomail 2012

Infomail 2013

Infomail 2014

 

 


 

 

 

„Wohin geht es mit der Jugend(hilfe)?“ - Antworten beim Kinderschutzforum 2008

Vom 17. - 19.09.2008 veranstalten Die Kinderschutz-Zentren ihren - alle zwei Jahre stattfinden - dreitägigen Fachkongress ’Kinderschutzforum’. Der Titel des diesjährigen 7. Kinderschutzforums in Köln lautet: Die Jugend(hilfe) von heute – Helfen mit Risiko.

Als Thema des Kinderschutzforums 2008 wurde mit Bedacht eine Zielgruppe im Bereich der Jugendhilfe gewählt, die in der Fokussierung auf das Thema ’Frühe Hilfen’ der letzten Jahre vernachlässigt wurde: Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Im Unterschied zur oft unfachlichen Berichterstattung in den Medien ist es das Ziel des Fachkongresses, ein authentisches Bild der Situation von Jugendlichen und ihren Familien zu zeichnen. In diesem thematischen Kontext wird insbesondere die Ambivalenz ’gefährdete Jugendliche – gefährliche Jugendliche’ von zentraler Bedeutung sein.

Zudem werden die Risikokonstellationen von Helfer(inne)n in den Blick genommen, die sich aus Verunsicherungen, Überforderungen und Überlastungen ergeben. In der fachpolitischen Diskussion zur Jugendhilfe wird zu erörtern sein, wie eine funktionierende Jugendhilfe gestaltet sein muss.

Durch den Dialog zwischen Wissenschaft und Hilfepraxis erhalten die Teilnehmer(innen) einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungsstände und Praxismodelle und vertiefen so Ihr Handlungswissen.

Das Kinderschutzforum 2008 wird vom ’Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend’ und vom ’Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen“ unterstützt.

Der preisgünstige Teilnehmerbeitrag für drei Kongresstage mit Vorträgen, Foren und Workshops beträgt 95 Euro (bei Online-Anmeldung).

Bei kürzerer Teilnahme am Fachkongress fällt der Teilnehmerbeitrag entsprechend geringer aus.

Weitere Informationen zum Kinderschutzforum 2008 erhalten Sie auf der Homepage www.kinderschutzforum.de .

Veranstalter:

Die Kinderschutz-Zentren

Bonner Str. 145

50968 Köln

Internet : www.kinderschutz-zentren.org

 

Kontakt:

Dr. Timo Müller, Fachreferent

Tel.: (0221) 56 975 - 3

Fax: (0221) 56 97 5 – 50

E-Mail: mueller@kinderschutz-zentren.org

 

 

 


 

 

 

Anerkennung für Systemische Therapie vom OVG NRW

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat Anfang August ein Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf aus dem Jahr 2006 zur Zulassung der Systemischen Therapie für die Psychotherapie-Ausbildung bestätigt: Das Land ist verpflichtet, Ausbildungsstätten mit vertiefter Ausbildung in Systemischer Therapie/Familientherapie staatlich anzuerkennen unabhängig von einer – bisher noch nicht vorliegenden – positiven Stellungnahme des wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie.

Der Senat des OVG hat seinen Beschluss über die Berufung am 4. August 2008 ohne mündliche Verhandlung gefällt, weil er die Berufung „einstimmig für unbegründet und die Durchführung einer mündlichen Verhandlung nicht für erforderlich hält“ (Az.: 13 A 2146/06). Damit wird das Urteil des VG Düsseldorf vom 7. April 2006 (Az.: 26 K 9121/03) bestätigt, in dem das „Vertiefungsgebiet Systemische Therapie/Familientherapie" als „wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren im Sinne des § 1 Abs. 3 PsychThG“ beurteilt worden ist. Bei der Klage vor dem Verwaltungsgereicht ging es um die Erteilung der Anerkennung als Ausbildungsstätte für die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichentherapeuten.

Revision gegen den OVG-Beschluss ist zugelassen, Entscheidungsinstanz ist dann das Bundesverwaltungsgericht.

 

Urteil sowie Erläuterung und Einschätzung von Anni Michelmann auf den DGSF-Internetseiten

www.dgsf.org/themen/berufspolitik

 

 

 


 

 

11.09.2008 - 12.09.2008

 

VAK-Tagung „Das neue Familienverfahrensrecht“

Die für den Sommer 2009 geplante Einführung des neuen Familienverfahrensrechts wird zu einer massiven Umstrukturierung und Änderung von Verfahrensabläufen, aber auch zu veränderten Aufgabenzuweisungen in der familiengerichtlichen Praxis führen.

Der Verband Anwalt des Kindes, Landesverband Sachsen hat sich deshalb zum Ziel gestellt, mit seiner diesjährig in Dresden veranstalteten interdisziplinären Fachtagung auf die neue Vorschrift aufmerksam zu machen.

Richter, Anwälte, Verfahrenspfleger, Sachverständige, Mediatoren, Mitarbeiter von Jugendämtern und Beratungsstellen u.a. sind eingeladen, über ausgewählte Neuregelungen zu diskutieren.

Im Mittelpunkt des fachlichen Austausches sollen insbesondere der Vermittlungsauftrag kindschaftsrechtlicher Sachverständigengutachten und Verfahrensbeistände, die vollständige Umstrukturierung des Rechtsmittelverfahrens sowie das Vorrang- und Beschleunigungsgebot, aber auch die Frage der künftigen Vergütung der Verfahrensbeistände stehen.

 

 

 

Programm:

Donnerstag, 11. September

9.30 Beginn – Eröffnung der Tagung

9.45 Grußworte

10.15 Dr. Christian Meyer-Seitz (Bundesministerium der Justiz):

Das neue Familienverfahrensrecht – Neue Inhalte des Kindschaftsrechts und Intentionen des Gesetzgebers

11.30 Rita Müller, Verfahrenspflegerin:

Der Verfahrensbeistand im neuen Kindschaftsrecht

12.30 Mittagspause

13.30 K. Meyer-Götz, (Rechtsanwältin, Dresden):

Rechtsanwaltliche Beratung und Vertretung im Kontext des neuen Verfahrensrechts

14.30 Kaffeepause

15.00 Konstituierung der Arbeitskreise

- AK 1: Kindliches Zeitempfinden und Beschleunigungsgebot ?

- AK 2: Der Verfahrensbeistand: Erweiterung des Handlungsspektrums ?

- AK 3: Lauter Vermittler? Das Familiengerichtsverfahren: nur noch Vermittler am Tisch?

- AK 4: Zwangsberatung im Kontext des neuen FamFG: Möglichkeiten und Grenzen

- AK 5: Neue Aufgaben für die 2. Instanz ?

 

18.00 Abendessen

19.30 Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Verbandes Anwalt des Kindes

Einladungen erfolgen gesondert)

 

Freitag, 12. September

9.00 Ulli Alberstötter (Erziehungsberatungsstelle Frankfurt a.M.):

Hochstrittige Elternkonflikte, Dynamik und Wesenselemente - Überlegungen zu einer gerichtsnahen Beratungsarbeit im Hinblick auf das neue Verfahrensrecht

11.00 Dr. Thomas Meysen (DIJUF Heidelberg):

Das neue Kindschaftsrecht und die Rolle der Jugendhilfe

12.30 Mittagspause

13.30 Dr. Rüdiger Söhnen (Oberlandesgericht Dresden):

Das Richterbild des Familienverfahrensrechts. Neue Anforderungen und Aufgaben ?

15.00 Zusammenfassung der Tagung: Kurzberichte der Leiter der Arbeitskreise und Ausblick

16.30 Ende der Tagung

 

Die Tagungsgebühr beträgt für Mitglieder des VAK 40 Euro, für Nichtmitglieder 100 Euro, jeweils einschließlich Mittagessen und Tagungsbetränke.

Anmeldeschluss ist der 15.08.2008.

Aus organisatorischen gründen bitte die Übernachtung selbst buchen. Ein entsprechendes Kontingent ist im Tagungshotel reserviert.

Tel. 0351-42520, Fax: 0351-4252420

Die Tagung ist als Fortbildungsveranstaltung für Fachanwälte nach der FAO anerkannt.

Eine entsprechende Teilnahmebestätigung nach § 15 FAO wird ausgestellt,

1. Tag: 3 Std. 15 Min.

2. Tag: 4 Std. 30 Min.

Infos zum neuen Recht finden Sie oben in der Kategorie Recht/Verfahrenspflegschaft.

Diskutieren Sie das neue Recht in unserem Forum.

Referenten: Dr. Christian Meyer-Seitz (Bundesministerium der Justiz),

Ulli Alberstötter (Erziehungsberatungsstelle Frankfurt a.M.),

Dr. Rüdiger Söhnen (Oberlandesgericht Dresden),

Dr. Thomas Meysen (DIJUF),

Rechtsanwältin Meyer-Götz, Dresden

 

Veranstaltungsort:

Dresden

Mercure Hotel Elbpromenade

Hamburger Str. 64-68,

01157 Dresden

Gebühr: 40-100 EUR

Anmeldung und weitere Info: Verband Anwalt des Kindes Bundesverband

Pappelallee 44

14469 Potsdam

Tel. 0331-7400721

Fax: 0331-7400722

kontakt@v-a-k.de

 

 

 

 


 

 

 

Fachkongress 7/2008

„Meine Eltern schlagen sich …” – Kinderschutzkonzepte bei häuslicher Gewalt

29. - 30. September 2008 in Leipzig

 

Thema

Bei Gewalt zwischen den Eltern sind immer auch die Kinder betroffen. Streitigkeiten, gewalttätige Auseinandersetzungen und auch psychischer Terror beeinträchtigen die kindliche Entwicklung. Das Kind ängstigt sich, ist wütend oder verzweifelt und leidet häufig unter existentiellen Sorgen. Oftmals fühlen sich Kinder verantwortlich für die elterlichen Konflikte, leiden unter Schuldgefühlen und sind zerrissen in ihren Gefühlen und Loyalitäten zu ihren Eltern.

 

Inhalte und Fragen

Der Fachkongress beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen der häuslichen Gewalt auf die Kinder und stellt Praxismodelle vor, die Kinder bei der Verarbeitung und Bewältigung der erlebten Erfahrungen unterstützen sollen. Gleichzeitig wird der Blick darauf gerichtet, welcher Hilfebedarf bei von Gewalt betroffenen Frauen und gewalttätigen Männer besteht. Obgleich es medial wenig Beachtung findet, soll auf dem Fachkongress auch thematisiert werden, dass es Männer und Väter gibt, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen es für den Umgang des Kindes mit dem gewalttätigen Elternteil bei einer Trennung der oft hochstrittigen Eltern gibt.

 

Adressaten

Der Fachkongress richtet sich an Pädagog(inn)en, Sozialarbeiter(innen), Psycholog(inn)en und Erzieher(innen) aus den verschiedenen Einrichtungen der Jugend- und Frauenhilfe, sowie an alle, die therapeutisch oder pädagogisch mit von häuslicher Gewalt betroffenen Familien zu tun haben.

 

Förderung

Der Fachkongress wird im Rahmen des Projekts „Qualifizierung von Kooperations- und Netzwerkstrukturen im Kinderschutz” durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Programm

Montag, 29. September 2008

Eröffnung und Grußwort

9.30 - 10.00 Uhr Die Kinderschutz-Zentren Köln

Dr. Siegfried Haller, Leiter des Jugendamts Leipzig

Vortrag 1

10.00 - 11.00 Uhr Häusliche Gewalt – Formen, Ursachen und Interventionen

Dr. Heinz Kindler, Deutsches Jugendinstitut (DJI), München

 

Kleine Pause

11.00 - 11.15 Uhr

Vortrag 2

11.15 - 12.15 Uhr Mittendrin – Kinder im Spannungsfeld bei Partnerschaftsgewalt

Jessika Kuehn-Velten, Ärztliche Kinderschutzambulanz im ev. Krankenhaus

 

Mittagspause

12.15 - 13.30 Uhr

Workshops 1–4

13.30 - 15.30 Uhr 1. Stabilisierungsgruppen für Kinder nach häuslicher Gewalt

Klaus Ganser, Kinderschutz-Zentrum Hannover

 

2. Die Arbeit mit von häuslicher Gewalt betroffenen Kindern in Frauenhäusern – Möglichkeiten und Grenzen

Cathrin Adler, Frauenhaus Norderstedt

 

3. Partnerschaftsgewalt in Migrantenfamilien aus der Türkei

Memet Güven, Migrationsdienst der AWO Stuttgart

 

4. Präventionsarbeit mit Grundschülern – Psychodrama mit Kindern

Juliane Markov, Psychodramaleiterin und Telefonberaterin, Leipzig

 

Pause

15.30 - 16.00 Uhr

Vortrag 3

16.00 - 17.00 Uhr Gewalt gegen Männer und die kulturelle Verleugnung der männlichen Verletzlichkeit

Hans-Joachim Lenz, Forsche Männer & Frauen,

Beratung – Bildung – Forschung, Ebringen

 

Dienstag, 30. September 2008

Vortrag 4

9.15 - 10.15 Uhr Polizeiliche Intervention aus der Sicht der Betroffenen

Katrin Lehmann, Winnenden

 

Kleine Pause

10.15 - 10.30 Uhr

Workshops 5–8

10.30 - 12.30 Uhr 5. Angebote für gewalttätig gewordene Männer und Frauen

Annett Engelmann, Wolfram Schmidt, TRIADE GbR, Leipzig

 

6. Therapeutische Hilfen für betroffene Kinder

Ingrid Schwarz, Kinderschutz-Zentrum Stuttgart

 

7. Unterstützungsangebote für Betroffene am Beispiel des Leipziger Netzwerkes gegen häusliche Gewalt und Stalking

Gabi Eßbach, Koordinierungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking (KIS), Leipzig

 

8. Einzel-, Gruppen- oder Familienarbeit – Wie finde ich die passende Methode im Umgang mit Eltern, die gewalttätig geworden sind?

Prof. Dr. Torsten Klemm; Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig; Kinderschutz-Zentrum Leipzig

 

Mittagspause

12.30 - 13.30 Uhr

Vortrag 5

13.30 - 14.30 Uhr Begleiteter Umgang nach häuslicher Gewalt

Wilfried Griebel, Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), München

 

Kleine Pause

14.30 - 14.45 Uhr

Vortrag 6

14.45 - 15.45 Uhr Stalking und häusliche Gewalt – Erscheinungsformen, psychologische Ursachen und Handlungsmöglichkeiten

Heike Küken, Technische Universität Darmstadt, Institut für Psychologie

 

15.45 Uhr Ende der Veranstaltung

Der Veranstalter weist darauf hin, dass Programmänderungen möglich sind.

 

Veranstalter

Die Kinderschutz-Zentren

Bonner Str. 145

50968 Köln

Tel: 0221 / 569753

Fax: 0221 / 5697550

E-Mail: die@kinderschutz-zentren.org

 

Tagungsort

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Geutebrück-Bau

Karl-Liebknecht-Straße 132

04277 Leipzig

http://www.htwk-leipzig.de

 

Tagungsbeitrag

Teilnehmergebühr € 125,00 (Online-Anmeldung)

€ 135,00 (Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung)

Tagesteilnahme € 75,00 (Online-Anmeldung)

€ 80,00 (Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung)

Bei Abmeldungen bis zu 14 Tagen vor Beginn des Kongresses berechnen wie eine Verwaltungsgebühr von

€ 20,00. Bei späteren Abmeldungen muss der volle Teilnehmerpreis gezahlt werden.

Online–Anmeldung

Die Online-Anmeldung zum Fachkongress erfolgt über die bereitgestellte Maske auf der Internet-Seite

http://www.kinderschutz-zentren.org/leipzig/

 

E–Mail–Anmeldung

Senden Sie Ihre E-Mail-Anmeldung (€ 135,00/80,00) an die Adresse:

die@kinderschutz-zentren.org

 

 


 

 

 

Fachtag: Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg

 

Wenn die Einen träumen und die Anderen nicht da sind. Fachtag: Schulverweigerung von Mädchen und Jungen;

Kurs Nr.: 2032/08

 

Neben einem Überblick über die aktuelle Lage in Bezug auf Zahlen, Ursachenspektrum und Formen der Schulverweigerung, präsentieren sich Praxisprojekte aus Berlin und Brandenburg.

Der Fachtag findet am 19.9.09, von 9:00 bis 16:30 Uhr statt. Teilnahmeentgelt: 6 EUR inkl. Mittagessen.

 

Zielgruppe: Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendarbeit, schulbezogener Jugendarbeit/schulbezogener Jugendsozialarbeit, Schulstationen, Schülerclubs, Schulsozialarbeiter/innen, Lehrer/innen, Fachkräfte der Jugend- und Schulämter aus Berlin und Brandenburg.

Weitere Infos und Anmeldung unter fon 030-48481 – 100/101/102 oder direkt über www.sfbb.berlin-brandenburg.de

 (hier finden Sie auch den ausführlichen Ausschreibungstext zum Fachtag).

 

 


 

 

 

 

Virginia Satir: Zauber ihres Wirkens -

Geheimnisse hinter der Erfolgsgeschichte der Familientherapie

Fachtagung:

10. - 12. Oktober 2008

 

Reichennau / Bodensee

www.familientherapie-weinheim.de/

 

 

 


 

 

Fachtagung: Vielfalt systemischer Sozialarbeit

 

Am 14. und 15. November 2008 findet an der Hochschule Merseburg (Sachsen-Anhalt) die Fachtagung “Mindestens sieben Möglichkeiten – die Vielfalt systemischer Sozialarbeit” statt. Rund 25 ReferentInnen aus Praxis und Wissenschaft stellen in Workshops und Vorträgen praktische und theoretische Konzepte zur systemischen Sozialarbeit vor. Die Fachtagung richtet sich an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aller Arbeitsbereiche.

Veranstalter ist Johannes Herwig-Lempp, Hochschule Merseburg, in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Merseburg (FH), der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie (DGSF), der Deutschen Gesellschaft für systemische Soziale Arbeit (DSSA), der Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg (FH) und dem Fachbereich Soziale Arbeit der Uni Bamberg.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.systemische-sozialarbeit.de/fachtagung.htm

sowie bei Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp, Hochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur, fachtagung@systemische-sozialarbeit.de.

 

 

 


 

 

 

Seminar "Systemisch-lösungsorientierte Strategien für die Sozialarbeit"

 

Seminar vom 16. – 17. Dezember 2008 in der Akademie Remscheid. Neben der Einführung in systemisch-lösungsorientiertes Denken werden in diesem Seminar lösungsorientierte Methoden zur Erweiterung des sozialarbeiterischen Werkzeugkastens vorgestellt: Lösungsorientierte Leitsätze und Grundhaltungen; Klienten in ressourcenorientierte Zustände bringen; Interaktionsprädikate (Beziehung und Motivation); Gesprächsführung (Solutiontalk) und Fragetechniken; Aufstellungsmethoden (Strukturaufstellungen); Lösungsorientierte Genogrammarbeit und Visualisierungsmöglichkeiten zur Strukturierung des Beratungsverlaufs.

 

Tagungshaus: Akademie Remscheid, Seminargebühren: 190,00 € zuzüglich MwSt

Anmeldung dun weitere Infos: l.hellenthal@t-online.de; www.ibso-dueren.de.

 

 

 

 


 

 

27.06.2008 - 28.06.2008

 

Umgangsverweigernde Kinder - Tagung des VAK und Bundesmitgliederversammlung

Bundesweite Fachtagung des Verband Anwalt des Kindes und Bundesmitgliederversammlung

am 27. und 28.06.2008 in Bernburg

 

„Ich habe ja nichts gegen den Umgang – aber die Kinder wollen doch nicht, und ich kann sie doch nicht zwingen …“ – diesen Satz werden alle, die professionell mit Familien in Trennungssituationen arbeiten, in dieser oder ähnlicher Form schon mindestens einmal gehört haben. Oftmals entspringt dieser Satz einer Projektion. Der betreuende (auch Pflege-)Elternteil wünscht sich und braucht Distanz zum (oder zu den) anderen, kann sich gar nicht vorstellen, dass seine Sicht auf den ehemaligen Partner mit derjenigen der Kinder auf Vater oder Mutter so gar nichts zu tun hat. Mit diesen Fällen lässt sich in aller Regel gut umgehen. Gelingt es hier, den betreuenden Elternteil für die Sichtweise der Kinder, für ihre Wünsche und Bedürfnisse zu öffnen, die Empathie der Eltern für ihre Kinder wieder herzustellen, ist oftmals eine Befriedung, eine perspektivisch sinnvolle Gestaltung der Nachtrennungsfamilie und ein Erhalt entspannter Beziehungskontinuität für die Kinder und ihre Eltern möglich.

Was aber, wenn die Kinder wirklich meinen, was sie sagen ? Was, wenn sie durch einen vielleicht monate- oder gar jahrelangen Trennungskonflikt so traumatisiert sind, dass sie sich zur Sicherung ihres psychischen Überlebens bei einem Elternteil positioniert haben ? Was, wenn sie Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch durch einen (oder beide) Eltern haben erleben müssen ? Was, wenn sie die Ablehnungshaltung des betreuenden Elternteils schon als eigene internalisiert haben ? Und was, wenn absehbar ist, dass eine Beziehungssicherung zum nicht betreuenden Elternteil nur auf Kosten einer elementaren Erschütterung der Beziehungsdyade zum betreuenden Elternteil möglich wäre ?

Diese und vergleichbare Fälle lassen uns oft ratlos und mit vielen ungelösten Fragen zurück.

In seiner diesjährigen Bernburger Tagung will der Verband Anwalt des Kindes – Bundesverband e.V. (VAK) versuchen, für diese speziellen Konfliktlagen gemeinsam mit den Teilnehmern einige Antworten und Lösungsstrategien zu finden. Als Gehilfen und Wegbereiter konnten hierzu einige ausgewiesene Experten gewonnen werden:

Prof. Dr. Günther Opp ist Professor für Verhaltensgestörtenpädagogik am Institut für Rehabilitationspädagogik Fakultät Erziehungswissenschaften der Martin-Luther Universität Halle Wittenberg.

Lutz Bode, Mitglied des Vorstandes des VAK, ist seit 1996 als Familienrichter bei dem Amtsgericht Chemnitz und Oberlandesgericht Dresden (1999/2000) tätig und Verfasser des „Praxishandbuch Anwalt des Kindes“. Sein besonderes Anliegen gilt dem interdisziplinären Zusammenwirken aller Professionen im familiengerichtlichen Verfahren, welches er derzeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit an der technischen Universität Dresden (Fachbereich Prof. Dr. Böhnisch) und eines Forschungsprojektes des Verbandes Anwalt des Kindes näher untersucht.

Ursula Kodjoe ist Dipl. Sozialarbeiterin, Dipl. Psychologin, Systemische Familientherapeutin und Mediatorin. Von 1994-98 war sie Wissenschaftliche Assistentin der Universität Freiburg am IGPP. Seit 1998 ist sie dem VAK als Dozentin in der Ausbildung für Verfahrenspfleger verbunden. Sie ist freie Mitarbeiterin des Intern. Zentrums Kindesentführung und -ausbeutung, Washington D.C. und freie Mitarbeiterin im Arbeitsstab des Bundesjustizministeriums und des Französischen Justizministeriums zur Beilegung internationaler Konflikte in Kindschaftssachen und forensische Sachverständige. In vielen Veröffentlichungen und Forschungsarbeiten hat sie sich mit dem besonderen Problem der Elternentfremdung von Kindern befasst und war und ist maßgeblich an Diskussion zum Parental Allienation Syndrom (PAS) beteiligt, die sie durch die Auswertung der Arbeiten von Gardner wesentlich mit angestoßen hat.

 

Kinder verweigern den Umgang.

Nach Trennung der Eltern muss das Kind bei einem Elternteil verbleiben.

Der Umgang mit dem anderen Elternteil muss geregelt werden.

Das Kind und die Eltern haben darauf ein Recht.

Die Herkunftseltern haben ein Recht auf Umgang mit dem in der Pflegefamilie lebenden Kind.

Die Schwierigkeiten beginnen, wenn das Kind partout den Umgang verweigert.

Warum tut es dies?

Was können die Beteiligten tun?

Wie kann dem Kind geholfen werden?

Die Problematik soll mit den Betroffenen und den Verfahrensbeteiligten aus Justiz, Jugendhilfe, aber auch mit Verfahrenspflegern, Umgangspflegern und Sachverständigen

aus psychologischer und juristischer Sicht beleuchtet werden.

Aus alter Tradition heraus wird die Tagung mit Unterstützung der Stiftung Ev. Jugendhilfe in Bernburg stattfinden.

 

Programm:

Freitag 27.06.08

12.00 Uhr Anreise

13.00 - 13.15Uhr Begrüßung

13.15 - 14.45Uhr Referat Prof. Dr. Günter Opp

15.00 - 16.30Uhr Referat Richter Lutz Bode

Pause

17.30 - 18.00Uhr Plenumdiskussion

18.00 - 19.00Uhr Abendessen

19.00 - 21.00Uhr Bundes-Mitgliederversammlung

Samstag 28.06.08

09.00 – 10.30Uhr Referat Ursula Kodjoe

10.30 – 12.30Uhr Arbeit in den Arbeitsgruppen

12.30 – 13.30Uhr Plenum

Mittagessen

Ende der Tagung

Im Rahmen der Tagung wird die Bundesmitgliederversammlung 2008 des VAK Bundesverbandes

und der Landesverbände durchgeführt.

Die Einladungen hierzu wurden im April 2008 an die Mitglieder versandt.

Die Tagungsgebühr beträgt für Mitglieder des VAK und der Stiftung 20 Euro, für Nichtmitglieder 40 Euro.

Es stehen 140 Teilnehmerplätze zur Verfügung.

Es entscheidet die Reihenfolge des Eingangs.

Aus organisatorischen Gründen möchten wir Sie bitten, Ihre Übernachtung selbst zu buchen.

Wir empfehlen Ihnen folgende Unterkünfte:

Hotel Askania Einzelzimmer ab 53,00 EUR Tel. 03471-35 40

City Hotel Einzelzimmer ab 41,00 EUR Tel. 03471-62 21 70

Pension Berlin Einzelzimmer ab 39,00 EUR Tel. 03471-37 03 03

Pension Günther Einzelzimmer ab 32,00 EUR Tel. 03471-37 01 47

Hotel Ulmer Spatz Einzelzimmer ab 46,00 EUR Tel. 03471-62 40 21

 

Referenten: Ursula Kodjoe, Dipl. Sozialarbeiterin, Dipl. Psychologin, Systemische Familientherapeutin und Mediatorin

Lutz Bode, Familienrichter am Amtsgericht Chemnitz, Vorstandsmitglied des VAK

Prof. Dr. Günter Opp, Professor für Verhaltensgestörtenpädagogik am Institut für Rehabilitationspädagogik Fakultät Erziehungswissenschaften der Martin-Luther Universität Halle Wittenberg

Veranstaltungsort:

Bernburg

Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg

Große Einsiedelgasse 6 a

06406 Bernburg

 

 

Gebühr: 20-40 EUR

 

Anmeldung und weitere Info: Verband Anwalt des Kindes Bundesverband e.V.

Pappelallee 44

14469 Potsdam

Tel. 0331-7400721

Fax: 0331-7400722

Mail: kontakt@v-a-k.de

 

 

 

 


 

 

 

Jugendhilfetag Essen

18.-20.06.2008

 

http://www.agj.de/pdf/Programmuebersicht

 

 

 


 

 

 

18.02.2008 – 19.02.2008

 

Vernetzung der mit dem Familienkonflikt befassten Professionen

 

Die mit dem Familienkonflikt befassten Professionen arbeiten im Rahmen ihres unterschiedlichen Aufgabenverständnisses häufig isoliert voneinander. Bei schwieriger Konfliktlage stellt das Familiengericht – einschließlich der Möglichkeiten des Instanzenzugs – als hierarchischer Überbau die "Endstation" dar.

Die zunehmende Erkenntnis, dass durch gerichtliche Entscheidung Konflikte zwar geregelt, aber selten gelöst werden können, macht im Interesse des Kindeswohls eine stärkere interdisziplinäre Vernetzung notwendig. Grundlage einer solchen Verzahnung ist die gleichwertige Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen/Professionen.

 

Der Cochemer Arbeitskreis Trennung und Scheidung (AKTS) hat ein mittlerweile viel diskutiertes Instrument der Konfliktlösung entwickelt:

Die Kooperation der mit dem Familienkonflikt befassten Professionen.

Dabei handelt es sich nicht um eine häufig als erstrebenswert und ausreichend erachtete "friedliche Koexistenz" der beteiligten Institutionen/Personen, sondern um eine Vernetzung der Professionen.

Welcher Grundlagen bedarf es, um die zielorientierte Verzahnung in der alltäglichen Praxis zu verankern? Wie wird diese interdisziplinäre Praxis moderiert? Welche Auswirkungen hat die an der Kindesperspektive orientierte Praxis auf die Arbeit der beteiligten Professionen?

Diese Fragen sollen im Rahmen der Tagung ausführlich behandelt werden. Für Ihre Fragen und Kritik an den unterschiedlichen Praxismodellen wird ausreichend Raum sein.

Eingeladen sind alle am Familienkonflikt beteiligten Professionen. Im Interesse einer arbeitsfähigen Zusammensetzung ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Ihre Anmeldungen werden – je nach Professionszugehörigkeit - in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

 

Programm: :

Montag, den 18.02.2008

 

 

09.30

Anreise Stehkaffee

 

10.00

„Die Kindesperspektive im Elternkonflikt“

 

11.15

Kaffeepause

 

11.30

„Psychodynamik und Interventionen bei Eltern-Kind - Kontaktabbruch“

Professionelle Motivationsarbeit für einen Minimalkonsens der Eltern als Bedingung für die ungebrochene Kindesentwicklung

 

12.30

Mittagspause

 

14.00

„Die Professionen und ihre Vernetzung im Familienkonflikt“

Neue Möglichkeiten der Konfliktintervention

Erfahrungen der Anwesenden

Erwartungen an die anderen Professionen

 

16.30

„Diskussion“

Dienstag, den 19.02.2008

 

09.00

„Fallbesprechung anhand von Fällen der Teilnehmer“

 

10.30

Pause

 

11.00

„Konventionelle Konfliktbearbeitung und Fallanalyse anhand eines Rollenspiels“

 

12.30

Mittagspause

 

14.00

„Praktische Darstellung der Vernetzung der mit dem Elternkonflikt befassten Professionen“

Rollenspiel der vernetzten Professionen und Fallanalyse

 

15.30

Kaffeepause

 

16.00

„Gemeinsames Fazit und Perspektiven

Vernetzung als Institution (Stand der Diskussion in der Fachöffentlichkeit, gegenwärtige und zukünftige Rahmenbedingungen, FFG-Reformgesetz)“

 

17.00

 

Ende der Fachtagung

 

 

Anmeldung bis zum 01.02.2008 :

Kurs-Nr.: 32-08-150

 

 

 

Anreise und Übernachtung:

… mit Öffis vom Hauptbahnhof mit U3 oder U7 in Richtung Wettbergen bis „Stadionbrücke“, von dort 4 Minuten Fußweg in Richtung AWD-Arena bis zum Landessportbund.

… mit dem PKW der Ausschilderung „AWD-Arena, Sportpark“ folgen.

Weitere Information zur Akademie des Sports finden Sie unter www.lsb-niedersachsen.de

 

Für auswärtige Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen neben div. Hotels in der Akademie des Sports in begrenztem Umfang Zimmer zur Verfügung. - Übernachtung u. Frühstück im EZ € 71,00 im DZ € 55,00 - Reservierung unter 0511-1268304.

 

Der Teilnahmebeitrag für die Fachtagung beträgt € 80,00. Tagungsgetränke und Mittagessen sind enthalten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Anmeldung erbeten spätestens bis zum 01.02.2008

Überweisen Sie bitte erst, nachdem Sie die Zusage mit dem Kassenzeichen erhalten haben.

 

Referenten: Ursula Kodjoe, Familienpsychologische Sachverständige, Freiburg

Barbara Petry, Kreisjugendamt, Cochem

Jürgen Rudolph, Familienrichter, Cochem

Bernhard Theisen, Fachanwalt für Familienrecht, Cochem

 

Anmeldung und weitere Info: Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

Klaus Haupenthal

Postfach 203

30002 Hannover

Fon: 0511 / 106-7267 - Fax: 0511 / 106-2612

E-Mail: Klaus.Haupenthal@ls.niedersachsen.de

 

 

 

 

 


home