Infomail 2007
Infomail Kind-Familie
Ein Service von Kinderland e.V.
Kostenlose Zusendung aktueller Informationen und Veranstaltungsankündigungen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe, Familie, Psychologie und Kindschaftsrecht.
Zum Bezug des Infomails genügt eine kurze Mail an
E-Mail: info@kind-familie.de
Wir nehmen Sie dann in unseren Verteiler auf.
Abbestellung der Infomail jederzeit möglich.
Gerne können Sie uns auch Ihre Veranstaltungsankündigungen oder andere interessante Informationen zusenden.
Wir können diese dann mit dem nächsten Infomail versenden.
Gerne stellen wir auch Ihr spezielles fachliches Angebot oder Ihre Einrichtung in unserem Newsletter vor.
Archiv:
Infomail 2007
Ab nach Hause
Wo sie auch stecken – zum Fest kommen sie zurück
Das kann auch leicht zu Problemen führen
Weihnachten ist Wiedersehen. Das Fest der Familie bedeutet die Aufhebung der Mobilität, auf die der moderne Mensch so stolz ist. Jedenfalls von Januar bis ungefähr Mitte Dezember. Aber dann, spätestens, wenn Chris Rea im Radio zum x-(mas)ten Mal „Driving home for Christmas“ schmachtet, weiß ich, dass es nun bald wieder so weit ist. Und beginne, mich seelisch und moralisch auf das Wiedersehen einzustimmen – und die Zimmer zu verteilen: Tochter, Sohn, Großmutter, Schwiegermutter und alleinerziehende Schwester mit sechsjährigem Sprössling wollen untergebracht sein.
Bei den erwachsenen Kindern ist das leicht. Sie studieren im Ausland, haben aber ihre Zimmer „zu Hause“ behalten wollen. Zwar wird es darin eng, da die aktuellen Lebenspartner jedes Jahr zu Weihnachten mitkommen. Doch westpolnischer Freund und nordnorwegische Freundin bewahren uns zumindest vor der Illusion, alles sei wie früher.
Meiner Nachbarin hingegen muss immer weinen, wenn sie erzählt, dass ihre Tochter Weihnachten wieder einmal zu Hause sein wird. Das Mädchen war ihr Lebensinhalt, kürzlich ist es weggezogen. Meine Nachbarin hat das nicht verkraftet. Das sei keine Ausnahme, sagt der Berliner Familientherapeut Peter Thiel: „Auch wenn es normal ist, dass Kinder flügge werden, müssen viele Eltern mit der neuen Situation erst fertig werden. Alleinerziehenden fällt es besonders schwer, loszulassen. Und viele Paare stellen fest, dass mit den Kindern auch das, was sie jahrelang verband, verschwunden ist.“
In Deutschland sei es eher unüblich, darüber zu sprechen, sagt Thiel. Anderswo gibt es Internetforen, Selbsthilfegruppen und eine extra Bezeichnung für Eltern, deren Kinder das Nest verlassen haben: Empty Nesters. Hier kennt man die nur aus dem Marketing – als Zielgruppe. Meine Nachbarin hat Bücher über das „Empty-Nest-Syndrom“ gelesen, sich den Spruch: „Gib’ kleinen Kindern Wurzeln und großen Kindern Flügel“ an den Spiegel geklemmt und ist am 1. Advent nach Wien gefahren. Dort hat sie ein Seminar für „verlassene“ Eltern besucht, die sich auf Weihnachten in ihrer neuen Rolle einstimmen wollten. So was gibt’s.
Sie weiß nun, dass sie ihre Tochter nicht mit Liebe erdrücken darf, wenn sie Weihnachten nach Hause kommt. Und dass man Menschen, die weit weg sind, oft glorifiziert. Dass die plötzliche Nähe aggressiv machen kann. Und dass sie nicht zu viel Harmonie erwarten soll.
Aber das gilt für jedes Weihnachten in der Familie. Bei uns folgt der Freude über das Wiedersehen alle Jahre wieder die Erkenntnis, dass es nicht einfach ist, die Interessen unter einen Hut zu bekommen – spätestens nach der Bescherung: Der Sechsjährige will die Eisenbahn aufbauen, die Großmutter Lieder singen, die Schwiegermutter „Sturm der Liebe“ schauen, während die Kinder „Das Leben des Brian“ bevorzugen.
Deshalb ist es wichtig, dass sich alle bei Bedarf zurückziehen können: Großmutter in die Dachkammer, Schwiegermutter ins Arbeitszimmer, wo ein zweites Fernsehgerät steht, Schwester mit Sohn ins Schlafzimmer. Mein Mann und ich sind die Einzigen, die keinen Rückzugsraum mehr haben. Darum gehen wir stets am 26.Dezember arbeiten. Und sind an diesem Tag besonders glücklich, unsere Kollegen wiederzusehen.
Sandra Dassler
Hilfe bei Konflikten gibt es beim Berliner Krisendienst, der auch Weihnachten rund um die Uhr unter den Nummern 39063-10 bis -90 erreichbar ist. Informationen auch unter www.kind-familie.de
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.12.2007)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2432824
"Euch werden wir helfen"
Kinderschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Wo steht die Jugendhilfe zwei Jahre nach Einführung des §8a SGB VIII?
Tagung 31.10.-1.11.2007 Hamburg
Die Kinderschutzzentren
Bikulturelle Familien im Begleiteten Umgang
Fachgespräch am 11.09.2007 in Berlin
Bundesarbeitsgemeinschaft für Begleiteten Umgang - www.begleiteter-umgang.de
und Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin - www.begleiteterumgang.org
Ausführliches Programm als PDF Datei hier aufrufen.
Familiengerichtstag 2007
12.-15.09.2007 in Brühl
Info und Anmeldung
unter www.dfgt.de
Systemische Wege in einer Welt der Veränderung
7. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF
„Systemische Wege in einer Welt der Veränderung“ heißt das Motto der 7. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) im Oktober 2007 in Ulm. Die Tagung vom 10.10. bis 13.10. wird ausgerichtet vom Wenger Mühle Centrum, Bad Wurzach
Tagungsort ist das Edwin Scharff-Haus in Neu-Ulm.
Infos und Anmeldung: www.wmc-portal.de/kongress.php
E-Mail: wmc-tagung@wmc-portal.de
Telefon 07353 981946, Fax 07353 981945
Vorstellung Beratungsstelle für alkoholgeschädigte Kinder
Sehr geehrte Damen und Herren,
über Umwege gelangte Ihr Newsletter zu uns. Wir möchten uns heute gerne bei Ihnen vorstellen:
Die Beratungsstelle für alkoholgeschädigte Kinder hat im März 2007 in Berlin Spandau ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist untergebracht in den Räumen des Evangelischen Kinderheims Sonnenhof und wird gefördert von der Diakonie und der Aktion Mensch. Unser Beratungsangebot richtet sich an Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) und ihre Betreuungspersonen. FASD zählen zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland. Sie werden durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hervorgerufen und äußern sich bei den Kindern als ein breites Spektrum körperlicher und geistiger Beeinträchtigungen. Zu nennen sind u.a. :
– Prä- und postnatale Wachstumsminderung
(verminderte Körperlänge, vermindertes Körpergewicht)
– Dysmorphiezeichen (Auffälligkeiten im Gesicht: zu schmale Augen,
schwach ausgebildete „Rotzrinne“, dünne Oberlippe)
– Dysfunktion des zentralen Nervensystems
– Strukturell (kleiner Kopfumfang)
– Neurologisch (Auffälligkeiten im EEG, Anfälle, Fieberkrämpfe)
– Funktionell (Intelligenzminderung, Teilleistungsstörungen,
Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivität, motorische Defizite,
Defizite in exekutiven Funktionen, problematisches Sozialverhalten,
Gedächtnisdefizite, Wahrnehmungsstörungen)
Die wenigsten Kinder, die durch Alkohol in der Schwangerschaft beeinträchtigt sind, haben eine zweifelsfreie Diagnose. Oft rätseln ihre Betreuungspersonen (meist Pflegeeltern, Erzieher/innen), an welcher Art von Störung ihr Kind leidet. Vielfach konnten Informationen über FASD als „missing link“ Licht in Fälle bringen, in denen über Jahre hinweg vergeblich nach der Ursache für Auffälligkeiten eines Kindes geforscht wurde. In diesem Sinne möchten wir gerne dazu beitragen, dass mehr Kinder mit FASD schneller erkannt und diagnostiziert werden. Denn nur so haben sie eine Chance auf fachgerechte Förderung und Therapie.
Neben unserer Beratungstätigkeit für betroffene Kinder ist auch die Information von Fachleuten wesentlicher Teil unserer Arbeit. Daher wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie in der nächsten Ausgabe Ihres Newsletters auf unsere Einrichtung hinweisen könnten. Für Rückfrage stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichem Gruß
Henning Mielke
Öffentlichkeitsbeauftragter FASD-Beratungsstelle
Kontakt zu meinem Büro:
Tel.: 030/852 57 80
E-Mail: mielke@nacoa.de
Kontakt zur
FASD-Beratungsstelle:
Neuendorfer Str. 60
13585 Berlin-Spandau
Tel.:030/33 50 52 73
Fax: 030/33 5 55 62
E-mail: fasd-beratung@hotmail.de
Internet: www.fasd-beratung.de
26.04.2007
Hilfen zur Erziehung - Entwicklung 2005 und 2006
Dr. Margrit Barth, Die Linke
http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-10394.pdf
Ist das Netzwerk Kinderschutz für seinen Auftrag gerüstet?
Emine Demirbüken-Wegner, CDU
http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-10447.pdf
Konzept Netzwerk Kinderschutz - Information und Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
Elfi Jantzen, Bündnis 90 / Die Grünen
http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/ka16-10465.pdf
Handbuch Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)
Do 28.12.2006
Das Handbuch Kindeswohlgefährdung bietet Fachkräften auf mehr als 900 Seiten konkrete und zugleich wissenschaftlich fundierte Hinweise für eine verbesserte Einschätzungs- und Handlungssicherheit bei ihrer Arbeit. Wie ist mit der Meldung einer Kindeswohlgefährdung umzugehen? Ist es verantwortbar, das Kind bei den Eltern zu belassen, wenn sie gezielt bei ihrer Erziehungsverantwortung unterstützt werden? Sind sie davon zu überzeugen, dass das Kind zu seinem Schutz in einer Pflegfamilie untergebracht werden muss?
Diese und über 100 weitere Fragen beantworten Expertinnen und Experten anhand des gegenwärtigen Wissens- und Forschungsstand. Das Handbuch liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung der Arbeit von Jugendämtern, Familiengerichten, der freien Wohlfahrtspflege und von Hochschulen zum Kinderschutz.
http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/publikationsliste,did=93036.html
Fachtagung: Frühe Hilfen – Kinderschutz durch Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung
Anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums lädt die Elternberatung „Vom Säugling zum Kleinkind“ an der Fachhochschule Potsdam zur Fachtagung „Frühe Hilfen – Kinderschutz durch Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung“ ein. Die Tagung findet vom 27.-28.4.2007 an der Fachhochschule Potsdam, Friedrich- Ebert- Str. 4, 14467 Potsdam statt.
Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Fachhochschule Potsdam (FHP), dem Institut für Fortbildung, Forschung und Entwicklung e.V. (IFFE e.V.) und dem Familienzentrum an der FHP.
Mit einer Vielzahl von Beiträgen kompetenter und prominenter Referentinnen und Referenten und eines Workshops werden innovative Konzepte der Frühprävention und Frühintervention aus dem In- und Ausland vorgestellt, die unsere Diskussion über die Perspektiven der Kinderschutzarbeit in Deutschland anregen und bereichern werden.
Die Tagung wendet sich an Mitarbeiter(innen) der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Sozialarbeit, Geburtshilfe, Pädiatrie, Erziehungs- und Familienberatung, Frühförderung, Familienbildung und somit an alle Berufsgruppen, die mit Familien und ihren Kindern vor der Geburt und in den ersten Lebensjahren arbeiten.
Informationen und Programm unter www.fh-potsdam.de/2340.html?&no_cache=1&news_id=1198
Quelle: Pressemitteilung der Elternberatung „Vom Säugling zum Kleinkind“ an der FH Potsdam vom 14.3.2007
Grenzüberschreitende Familienmediation
23.-24.04.2007
in Trier
Mehr Lust am Erfolg! - Systemische Kinder- und Jugendhilfe jenseits des Jammerns
Fachtagung zur systemischen Kinder- und Jugendhilfe Die Fachgruppe Systemische Kinder- und Jugendhilfe in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF),
veranstaltet gemeinsam mit dem LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
eine Fachtagung vom 3. - 5. Mai 2007 in Vlotho.
Thema der Tagung:
Mehr Lust am Erfolg! - Systemische Kinder- und Jugendhilfe jenseits des Jammerns
Die Tagung, die als open space Tagung durchgeführt wird, will vor allem erfolgreiche Konzepte aus dem Bereich der erzieherischen Hilfen vorstellen und zur intensiven fachlichen Auseinandersetzung anregen.
Teilnehmen können Mitarbeiter/innen von Anbietern und Mitarbeiter/innen von Gewährleistern von Hilfen zur Erziehung.
Mehr Infos unter http://tinyurl.com/yd4xhh
Rüdiger Beinroth
LWL-Bildungszentrum
JUGENDHOF VLOTHO
Oeynhausener Str. 1
32602 Vlotho
Tel. 0049/(0)5733/923323
Besuchen Sie uns im Internet!
Ich schaff´s - Lösungsorientierte Therapie mit Kindern im Alter von 3-12 Jahren
mit Ben Furmann, Helsinki
Datum: Freitag, 04.05.2007 - Samstag, 05.05.07, Kosten: 190.-€
Veranstalter:
Berliner Institut für Familientherapie Systemische Therapie Supervision Beratung und Fortbildung e.V.
Obentrautstr. 57,10963 Berlin
Tel.:++49/30/216 40 -29
- 28
Fax: 215 76 35
e-mail: ina.forster@bif-systemisch.de
WEB : www.bif-systemisch.de
Unter dem Thema:
Hoch strittige Elternkonflikte
Kooperation zum Wohl des Kindes
kündigt die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) vorab an, im Anschluss an die erfolgreiche bke-Fachtagung zum Thema „Eskalierte Elternkonflikte“ für den 15./16 Mai 2007 in Augsburg eine weitere Tagung zum Kontext Hochstrittigkeit vorzubereiten. Die zweitägige Veranstaltung führt die bke in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Verbänden durch. Die Kooperationspartner der bke sind der Deutsche Familiengerichtstag e.V. (dfgt) und das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF). Zentraler Bezugspunkt der Tagung ist die Kooperation der scheidungsbegleitenden Professionen zum Wohl des Kindes. Die Veranstaltung, zu der neben Erziehungs- und Familienberater/innen auch Vertreter/innen von Justiz und Jugendämtern als Referent/innen und als Teilnehmer/innen eingeladen werden, soll unter anderem die Rollenklarheit der bei hoch strittigen Trennungskonflikten beteiligten Institutionen befördern.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (www.bke.de
http://www.dijuf.de/german/fortbildungen.html
Ausschreibung 8. Kurs
Verfahrenspflegschaft / Anwalt des Kindes
durch die Trägergemeinschaft AWO Der Sommerberg und Ev. Jugend- und Familienhilfe gGmbh
anerkannter Ausbildungsträger der BAG Verfahrenspflegschaft in Berlin
Ausbildungsbeginn Donnerstag der 16.8.2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten Sie, die im Folgenden dargestellte einjährige Weiterbildung zum Anwalt des Kindes (mit zertifikat) entweder in Ihren Publikationen und / oder auf Ihrer Internetseite zu veröffentlichen:
Der Weiterbildungskurs zum zertifizierten Verfahrenspfleger ist als berufsbegleitender Kurs mit 11 Einheiten über die Dauer von ca. einem Jahr ausgelegt (die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer). Das bedeutet: die Kursveranstaltungen finden –mit zwei Ausnahmen- ca. einmal im Monat an einem Wochenende, nämlich freitags von 14:00 – 20:00 Uhr und samstags von 9:30 bis 17:00 Uhr statt. Für die Einführungsveranstaltung wird ein zusätzlicher Tag –der Donnerstag- eingeplant. Einmal im Kursverlauf findet die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen nicht FR / SA statt, sondern DO / FR.
Die Kurstermine sind so gelegt, dass in den Ferienzeiten Sommerferien / Oster- und Herbstferien des Landes NRW keine Veranstaltungen statt finden. Die Veranstaltungsorte sind je zur Hälfte die Heimatorte der Träger der Weiterbildungsmaßnahme, nämlich Büttgen bei Düsseldorf und Rösrath bei Köln. Beide Orte sind einfach mit entsprechenden öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Wie in den Vorjahren ist zur ausgeschriebenen Weiterbildungsmaßnahme nach Kursende ein Supervisionswochenende für alle KursteilnehmerInnen hinzugekommen, das die Qualität der Ausbildung und die Praxisfähigkeiten der TeilnehmerInnen nochmals positiv gesteigert hat. Die Anregung hierzu kam von ehemaligen KursteilnehmerInnen, die sich die supervisorische Begleitung und damit die zusätzliche Praxisnähe nach Beendigung der Weiterbildung für ihre ersten Fälle dringend erwünscht hatten.
Das Supervisionswochenende ist im vorliegenden Gesamtpreis bereits enthalten. Ebenso sind neben sämtlichen Gebühren, auch die Bewirtung während der 26 Seminartage mit Gebäck, Brötchen, Kuchen, Getränken und Mittagessen im Kurspreis enthalten. Für Kopien und Pflichtlektüren wird zu Beginn der ersten Veranstaltung ein einmaliger Betrag von 75 Euro fällig. Hiermit sind die Kosten für Gesetzestexte, Arbeitspapiere, Referatskopien, Zeitschriftartikel sowie Kopien sämtlicher Folien der Referenten abgedeckt. Weitere Kosten entstehen Ihnen nicht.
Unsere Weiterbildung ist wie immer mit hochkarätigen Dozenten besetzt, die sowohl theoretisch als auch praktisch über Wissen, Erfahrungen, Kompetenz und Bekanntheitsgrad in der Fachöffentlichkeit verfügen, so daß wir Ihnen ein hochqualifiziertes Weiterbildungsangebot zusagen können. Außerdem entspricht die Weiterbildung den internen Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft Verfahrenspflegschaft mit Sitz in Berlin und wird entsprechend zertifiziert.
Insgesamt haben wir Ihnen aus unserer Sicht wie aus der Sicht der bisher ca. 175 Absolventen der Weiterbildung ein faires und in Relation von Preis und Leistung kostengünstiges Angebot zusammengestellt. Dies ist das Ergebnis der anonymen Qualitätsbefragung und -auswertung bei unseren TeilnehmerInnen.
Vergleichsangebote sind zwar auf den ersten Blick manchmal preiswerter, beinhalten aber teilweise wesentlich weniger Fortbildungsstunden und verfügen meist nicht über entsprechende Sachleistungen. Wir haben daher im Folgenden unsere Leistungen nochmals zusammengefasst:
· Die Weiterbildung umfasst insgesamt ca. 300 Weiterbildungsstunden
· Die Ausbildung wird von erfahrenen und in der Fachöffentlichkeit bekannten Referent Innen gestaltet. Das Referenteam arbeitet seit 1999 in dieser Formation zusammen
· Im Gesamtpreis von 2'548,90 € sind alle Sach- und Nebenleistungen wie aufgeführt abgedeckt
· Sämtliche Verpflegung ist im Preis enthalten. Zum Abschluß der Weiterbildung wird im Rahmen eines gemeinsamen Büffets miteinander gefeiert
· Nach Abschluß der Fortbildung wird Zeit versetzt ein bereits im Preis enthaltenes Supervisionswochenende mit Premium Zertifizierung angeboten (wird von keinem anderen Anbieter angeboten), um mit dem „Praxisschock“ nicht alleine gelassen zu sein
· Ebenso kommen Sie in den Genuß, im Rahmen der Weiterbildung an tatsächlichen Gerichtsverhandlungen im Amtsgericht teilzunehmen, um sich so einen eigenständigen Eindruck Ihrer zukünftigen (Neben)Tätigkeit zu verschaffen.
Die Teilnahme an der Weiterbildung setzt in der Regel eine juristische, pädagogische oder psychosoziale Grundausbildung sowie Praxis in diesen Feldern voraus. Bei anderen Kompetenzen erbitten wir Ihre Anfrage. Bewerbungen für die Teilnahme an der Weiterbildung erfolgen an die auf dem Flyer aufgedruckte Kontaktadresse in Grevenbroich. Ein Rechtsanspruch auf Teilnahme ergibt sich erst nach Bestätigung und Zusage Ihrer Teilnahme durch Rücksendung des beigefügten Vertrages durch die Trägergemeinschaft an Sie. Durch ein Bewerbungs-Auswahlverfahren gewährleisten wir bestmöglich, dass die verantwortungsvolle Tätigkeit als VerfahrenspflegerIn von geeigneten Personen übernommen werden kann.
Weitere Informationen können Sie den beiliegenden Flyern entnehmen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Ev. Jugend- und Familienhilfe gGmbH
Peter Stieler
Richard Wagner Str, 19
41515 Grevenbroich
Tel: 0173-3055489
Fax :02181-498746
Mail: stieler@jugend-und-familienhilfe.de
17. Deutscher Familiengerichtstag
Der 17. Deutsche Familiengerichtstag wird vom 12.- bis 15. September 2007 in Brühl stattfinden
Bereits stattgefunden:
Samstag, den 10. März 2007, 11:00 - 17:00 Uhr
Kommunalpolitisches Seminar
Haus der Demokratie,
Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin
Robert-Havemann-Saal
Der Jugendhilfeausschuss (JHA)
Das Zusammenwirken der unterschiedlichen Akteure im Bereich der Jugendhilfe
Was sind die Aufgaben des JHA und was macht die besondere Stellung aus?
Wie agiert der JHA als Teil des Jugendamtes und wie arbeitet er mit Verwaltung, Bezirkspolitik und Freien Trägern zusammen?
Wie können Kinder und Jugendliche an Entscheidungen beteiligt werden?
Diesen Fragen wollen wir gemeinsam mit wichtigen Akteuren in der Jugendhilfe nachgehen.
Mit:
Marianne Burkhardt-Eulitz, Vorsteherin der BVV Kreuzberg-Friedrichshain, Mitglied im Jugendhilfeausschuss.
Peter Ottenberg, Leiter des BVV-Büros Charlottenburg-Wilmersdorf.
Anke Otto, Bezirksstadträtin für Jugend, Schule und Umwelt, Steglitz-Zehlendorf.
Judith Pfennig, Leiterin des Jugendamtes Pankow.
Moderation: Ulrike Herpich-Behrens, BiwAK e.V.
Gebühr: 15,- € (BiwAK-Mitglieder 10,- €)
BiwAK e.V.
Kindeswohlgefährdung
Kindeswohlgefährdung ist Thema unserer interdisziplinären Tagung vom 30. März bis 1. April 2007 in der Evangelischen Akademie Bad Boll.
Der Fall Kevin aus Bremen illustriert beispielhaft, worum es geht, auch wenn nur wenige Fälle von Kindeswohlgefährdung tödlich enden. Auf der Tagung sollen Methoden vorgestellt und diskutiert werden, die es erlauben, begründete Aussagen zum Kindeswohl zu machen, um in familiengerichtlichen Kontexten die Rechte von Kindern sach- wie kindgerecht zu erkennen, zu berücksichtigen und nachvollziehbar zu vertreten.
Darüber hinaus geht es auch um familiäre Problemlagen, bei denen grundsätzlich eine mögliche Kindeswohlgefährdung anzunehmen ist.
mit freundlichem gruß
dierk schäfer
Evangelische Akademie
Akademieweg 11
73087 Bad Boll
Fon: (0 71 64) 79-209 (meist vormittags)
Fax: (0 71 64) 79 5 209
Mail: dierk.schaefer@ev-akademie-boll.de
Fortbildungsseminar
Umgang mit aggressiven Kindern & Jugendlichen in erlebnispädagogischen und anderen Projekten
3-tägiges Fortbildungsseminar in gewaltfreier Kommunikation mit Techniken und Ansätzen des Antigewalt- und Deeskalationstrainings mit einen Deeskalations- und Antigewalttrainer der Gewaltakademie Villigst. Das Seminar dient einem besseren Verständnis von Gewalt und Gewalttätern, klärt über Täter/innen / Opfer und Gruppen Situationen auf und gibt klare methodischen Ansätze in der Bearbeitung von Konflikten und im Umgang mit gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen. Weitere Inhalte: Eskalationsstufen/ Deeskalationsstufen; praktische Übungen; Entspannung und Cool down.
Termin/Ort: 30.03./01.04.2007 in der JH Prebelow/ Nähe Rheinsberg
Zielgruppe Dipl. PädagogInnen; SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, StudentInnen (mit Erfahrungen in Gruppenpädagogik und Erlebnispädagogik)
Kosten: 180,00 EUR, zzgl. Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Es gibt eine Teilnehmerbescheinigung.
Anmeldung und weitere Infos unter www.kurzzeithelden.net
oder Susanne Töpfer s.toepfer@kurzzeithelden.net
fon. 030-44675890; Kurzzeithelden gGmbH, Lychener Str. 75, 10437 Berlin.