Infomail 2006
Infomail Kind-Familie
Ein Service von Kinderland e.V.
Kostenlose Zusendung aktueller Informationen und Veranstaltungsankündigungen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe, Familie, Psychologie und Kindschaftsrecht.
Gerne können Sie uns auch Ihre Veranstaltungsankündigungen oder andere interessante Informationen zusenden. Wir können diese dann mit dem nächsten Infomail versenden.
Zum Bezug des Infomails genügt eine kurze Mail an
E-Mail: info@kind-familie.de
Wir nehmen Sie dann in den Verteiler auf.
Abbestellung der Infomail jederzeit möglich.
Archiv:
Infomail 2006
5. Deutscher Kinderrechtetag
Kinderrechte in Kindertageseinrichtungen und Schulen
5.-8.11.2006
Evangelische Akademie Bad Boll
Die Pdf-Datei unseres Programms und den Link für unsere Web-Seite
http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/651806.pdf
Dazu der Link für die Online-Anmeldung
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=651806
Mit freundlichem Gruß
dierk schäfer
Diplom-Psychologe & Diplom-Theologe
* Evangelische Akademie
Akademieweg 11
73087 Bad Boll
Tel (0 71 64) 79-209
Fax 79 5 209
privat 1 20 56
eMail dierk.schaefer@ev-akademie-boll.de
unseren Newsletter erhalten Sie unter
http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/aktuell/themenue.pdf
Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Begleiteten Umgang
zum Thema
"Schutzauftrag gemäß §8a SGB VIII (KJHG), Kinderrecht und Schweigepflicht, Zerreißprobe für Umgangsberater/innen und Umgangsbegleiter/innen"
19.10. - 20.10.2006 in Essen
Mehr Informationen unter www.begleiteter-umgang.de
BAG BU, Ansprechpartnerin Edith Weiser
"Sozialraumorientierter Umbau der Hilfen zur Erziehung: Positive Effekte, Risiken + Nebenwirkungen"
Sehr geehrte Damen und Herren,
vom 27.-29. November 2006 findet im Ernst-Reuter-Haus in Berlin die Fachtagung des Vfk in Kooperation mit dem Jugendamt Stuttgart "Sozialraumorientierter Umbau der Hilfen zur Erziehung: Positive Effekte, Risiken + Nebenwirkungen" statt. In der Anlage erhalten Sie Informationen zum Programm, das auch unter www.vfk.de/agfj --> Veranstaltungen einzusehen ist (mit online-Anmeldemöglichkeit).
In der Reihe "Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe" erscheint als Band 56 die Dokumentation der Fachtagung "Jugendhilfe + Hartz IV: Umsetzungsstand und Handlungsbedarf" vom 8.-19. Januar 2006 mit dem Titel "Ein Jahr nach der Arbeitsmarktreform: Erste Erfahrungen der Jugendhilfe mit Hartz IV". In der Anlage erhalten Sie Angaben zum Inhalt.
Die Broschüre kann zum Preis von 17 Euro bei uns bestellt werden:
Verein für Kommunalwissenschaften e.V.
AG Fachtagungen Jugendhilfe
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030 - 39 00 11 36; Fax: 030 - 39 00 11 46; e-mail: taubert@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj --> Bestellungen.
Mit freundlichen Grüßen
Dörte Jessen
Öffentlichkeitsarbeit AGFJ
Verein für Kommunalwissenschaften e.V.
Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
Dörte Jessen - Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030 - 39 00 11 47
Berufsbegleitende Weiterbildung zum/zur VerfahrenspflegerIn nach §50 FGG
Informationstag: 01.04.2006
Vertiefungsphasen:
29.05.-31.05.06
04.09.-07.09.06
13.11.-15.11.06
11.12.-15.12.06
05.02.-09.02.07
22.03.-23.03.07
Verfahrenspfleger nach § 70 "Anwalt/Anwältin des Kindes"
21.08.-24.08.06
Verfahrenspflegschaft und die Problematik sexuelle Misshandlung an Kindern und Jugendlichen
09.10.-12.10.06
nähere Informationen sind bei Ulrike Jaros zu erhalten
Kontaktdaten:
Diakonische Akademie Deutschland
Veranstaltungsorganisation
Tel: 030-488 37 467
Fax: 030-488 37 300
E-Mail: jaros@diakonische-akademie.de
"Kinderschutz gemeinsam gestalten: § 8a SGB VIII - Schutzauftrag der Kinder- und Jugendhilfe"
Sehr geehrte Damen und Herren,
Am 22./23. Juni 2006 findet im Ernst-Reuter-Haus in Berlin die Fachtagung "Kinderschutz gemeinsam gestalten: § 8a SGB VIII - Schutzauftrag der Kinder- und Jugendhilfe" statt. Das Programm und weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.vfk.de/agfj/veranstaltungen/2006-06-22-programm.phtml oder unter agfj@vfk.de
Als Band 54 unserer Reihe "Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe" ist die Dokumentation zum 8. Berliner Diskurs zur Jugendhilfe am 21./22.September 2005 "Das verflixte siebente Jahr. Erfahrungen der Jugendhilfepraxis mit der Kindschaftsrechtsreform" erschienen. Diese Broschüre kann zum Preis von 17 Euro unter
http://www.vfk.de/agfj/veranstaltungen/bestellungen.phtml oder per E-Mail unter
taubert@vfk.de bestellt werden.
Als weitere Veröffentlichung ist für 5,50 die "Literaturauswahl Jugendhilfe 2005" lieferbar.
Mit freundlichen Grüßen
Dörte Jessen
Informationen, Bestellungen und Anmeldung:
Verein für Kommunalwissenschaften e.V.
Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030 - 39 00 11 36
Fax: 030 - 39 00 11 46
E-Mail: agfj@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj
Verein für Kommunalwissenschaften e.V.
Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
Dörte Jessen - Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030 - 39 00 11 47
Eskalierte Elternkonflikte
Beratungsarbeit bei Hochstrittigkeit
Fachtagung
Nürnberg
17.-18. Mai 2006
Eskalierte Elternkonflikte beschäftigen in erheblichem Ausmaß Familiengerichte, Rechtsanwälte, Jugendämter, Beratungsstellen und andere Scheidungsbeteiligte. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die aus Anlass der Scheidung ihrer Eltern in der Erziehungs- und Familienberatung vorgestellt werden, hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Die hoch strittigen Fälle darunter beanspruchen in einem unverhältnismäßig hohen Maß Arbeitskapazität und -kraft. Kooperation erweist sich als konstitutiv für eine Beratungstätigkeit in diesem Feld. Es ist ein Netzwerk notwendig, in dem stabile Arbeitsbeziehungen zwischen den Institutionen gewährleistet sind. Basis für die Beratungsarbeit bei Hochstrittigkeit ist eine veränderte beraterische Grundhaltung. Die Prinzipien von Freiwilligkeit und Allparteilichkeit modifizierend rückt die Erziehungsberatung das Wohl des Kindes weiter in den Mittelpunkt ihrer Fachlichkeit. Die Fachtagung Eskalierte Elternkonflikte beleuchtet die verschiedenen theoretischen und praktischen Aspekte der fachlich angemessenen Beratungsarbeit bei eskalierten Elternkonflikten. Konzepte der Beteiligung betroffener Kinder werden an Beispielen aus der Praxis diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung sind die notwendigen Veränderungen von Organisation, Settings und Grundhaltung der Erziehungsberatung bei der Arbeit in hoch konflikthaften Trennungs- und Scheidungskontexten.
Moderation:
Doris Litz, freie Journalistin mit langjähriger Erfahrung im Fachgebiet Trennungs- und Scheidungsberatung
Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke)
Herrnstraße 53
90763 Fürth
Tel (09 11) 9 77 14 - 0
Fax (09 11) 74 54 97
eMail: bke@bke.de
Bundeskonferenz für Erziehungsberatung
Herrnstr. 53, 90763 Fürth,
Tel (09 11) 9 77 14 - 0
Fax (09 11) 74 54 97
eMail: bke@bke.de
Der Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin
lädt ein zum
3. Berliner Fachgespräch
„Begleiteter Umgang“
am
12. Mai 2006
unterstützt durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband
Der Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin ist ein Forum von und für Anbieter der Hilfeform „Begleiteter Umgang“ gemäß § 18 Abs. 3 SGB VIII.
Der Arbeitskreis versteht sich als Ansprechpartner für alle fachlich zuständigen Institutionen wie Jugendämter, Familiengerichte und Senat sowie für Sachverständige, Verfahrenspfleger und Rechtsanwälte.
Ziele des Arbeitskreises:
Ø kontinuierlicher Fachaustausch der Anbieter,
Ø prozessorientierte Qualitätsentwicklung,
Ø Unterstützung von unterschiedlichen Formen der Kooperationen zwischen den Anbietern,
Ø Wahrung der Pluralität von Anbietern für eine bessere Nutzung von Ressourcen und Erfahrungen,
Ø Durchführung von Fachgesprächen und Tagungen.
Der Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin lädt Sie recht herzlich ein zum
3. Berliner Fachgespräch:
Datum: 12. Mai 2006
Beginn: 9.00 Uhr Ende: 16.00 Uhr
Ort: AXA Versicherung AG; Dovestraße 2–4; 10587 Berlin
Moderator: Herr Reichwaldt
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten deshalb um rechtzeitige Anmeldung.
Um die Komplexität und Vielfalt des Begleiteten Umgangs transparent zu machen, planen wir anonyme Fallbeispiele in einer Ausstellung exemplarisch auszustellen.
Tagungsablauf
9.00 Uhr Begrüßung
Moderator: Herr Reichwaldt
Begleiteter Umgang – dargestellt anhand von Entscheidungsfragen
Herr Thiel – Kinderland e.V. / Frau Viet – Horizonte e.V.
Evaluation des Arbeitskreises Begleiteter Umgang Berlin
Frau Lexow - SEHstern e.V.
10.45 Uhr Kaffeepause
Begleiteter Umgang aus dem Blickwinkel eines Berliner Richters
Herr Dr. Cirkel – Richter am Familiengericht Pankow
Begleiteter Umgang aus dem Blickwinkel eines Berliner Jugendamtsmitarbeiters
Herr Thierfeldt – Jugendamt Reinickendorf
12.00 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Arbeit in Arbeitsgruppen
a. Begleiteter Umgang mit psychisch erkrankten Familienmitgliedern
Frau Richter / Herr Dietrich – Albatros e.V.
b. Begleiteter Umgang mit hochstrittigen Familien nach Trennung und Scheidung
Frau Danquart / Frau Ingendorf– KJHV gGmbH
c. Begleiteter Umgang in binationalen & Migrantenfamilien
Frau Aurich / Frau Kosidowski – Lebenswelt gGmbH
d. Begleiteter Umgang mit suchterkrankten Familienmitgliedern
Frau Hildebrandt-Liese – Caritas / Frau Löhr – ZiF e.V.
e. Begleiteter Umgang und häusliche Gewalt
Herr Krieger-Leeker / Herr Heger – Aufwind e.V.
f. Begleiteter Umgang und sexueller Missbrauch
Frau Leithiger / Herr Jahnel – stützrad e.V.
g. Begleiteter Umgang für Pflegekinder
Frau Viet / Frau Heintz – Horizonte e.V.
15.00 Uhr Kaffeepause
15.15 Uhr Darstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Arbeitskreis Begleiteter Umgang Berlin
c/o SEHstern e.V.
Ansprechpartnerin: H. Lexow
Parkstraße 66
13086 Berlin
Fon: 030 / 96 06 66 99 – 11
Fax: 030 / 96 06 66 99 - 27
e-mail: arbeitskreis.begleiteterumgang@berlin.de
„Gerichtsnahe Mediation: Neue Chancen für eine Streibeilegung in laufenden Gerichtsverfahren.“
Referentenabend
mit
Richterin am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg Silvia Nickel
am 21.03.06 um 19.30 Uhr
Ort:
Rathaus Charlottenburg
Otto-Suhr-Allee 100
10585
Verein Humane Trennung und Scheidung e.V.
Verband Anwalt des Kindes
Landesverband Nordrhein - Westfalen e.V.
Webseite: www.v-a-k.de
Einladung
zur interdisziplinären Fachtagung
Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Emotionen im FGG-Verfahren
Die Wahrnehmung von Gefühlen als Potential konstruktiver Prozessgestaltung
Samstag, 11. März 2006
im Internationalen Begegnungszentrum IBZ
der Universität Bielefeld
Voltmannshof
Morgenbreede 35
D-33615 Bielefeld
Fachtagung für:
Familienrichter/Innen
Mitarbeiter/Innen von Jugendämtern
Verfahrenspfleger/Innen
Fachanwälte/Innen für Familienrecht
Psycholog/Innen
Sozialpädagog/Innen
und andere mit dem Thema befasste Fachpersonen
Der Verband Anwalt des Kindes engagiert sich seit seiner Gründung im Jahre 1983 für eine Deeskalation von Familienstreitigkeiten um die Kinder nach Trennung und Scheidung. Der Landesverband VAK Nordrhein-Westfalen wurde 2002 gegründet.
Seit Inkrafttreten der Kindschaftsrechtsreform 1998 hat sich die Zielsetzung in familiengerichtlichen Verfahren geändert. Konflikte der Eltern sollen abgebaut werden, um sie zu befähigen, in Bezug auf ihre Kinder miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. Im Falle von Trennung und Scheidung soll - wenn dem Gefährdungsaspekte nicht entscheidend entgegenstehen - die Bindungen der Kinder zu beiden Elternteilen aufrechterhalten bleiben.
In familiengerichtlichen Verfahren befinden sich Eltern in einem emotionalen Konflikt, der es ihnen nur eingeschränkt möglich macht, ihrer Elternverantwortung nachzukommen. Emotionen sind nicht justiziabel. Gefühle lassen sich nicht versachlichen oder verurteilen, selbst wenn die professionellen Beteiligten (Jugendamt, Rechtsanwälte, Gericht etc.) die gelegentlich emotional entgleisenden Parteien auffordern, sachlich zu bleiben.
Eltern kämpfen um das Umgangsrecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht oder Sorgerecht für ihre Kinder. In anwaltlichen Schreiben werden Gründe für die eine oder andere Entscheidung, die das Gericht aus der Sicht der Eltern treffen soll, genannt: "Er hat sich nie um sein Kind gekümmert", "Sie will mir mein Kind entziehen", "Sie ist nicht kooperativ", "Er zahlt noch nicht einmal Kindesunterhalt", "Mein Kind will seinen Vater nicht sehen", "Nach Umgangskontakten nässt mein Kind ein". Durch anwaltliche Schreiben, die diese Argumente enthalten und durch weitergehende Unterstellungen werden oft Hass und Wut geschürt.
Anmeldung zur Interdisziplinären Fachtagung
Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Emotionen im FGG-Verfahren
Die Wahrnehmung von Gefühlen als Potential konstruktiver Prozessgestaltung
am Samstag, den 11. März 2006
im Internationalen Begegnungszentrum IBZ
der Universität Bielefeld
Voltmannshof
Morgenbreede 35
D-33615 Bielefeld
Die Tagung soll die Möglichkeiten aufzeigen, mit Emotionen im FGG-Verfahren richtig umzugehen. Die zentrale Frage lautet: Wie können Gefühle wahrgenommen und als Potential konstruktiver und nicht destruktiver Prozessgestaltung genutzt werden?
09.30 Uhr Stehcafé
10.00 Uhr Begrüßung
Einführung in das Thema
Dr. Ute Hoffmann (Dipl.-Psych., Gutachterin, Kirchlengern)
Dr. Wolf Nowack (Universität Bielefeld)
Gefühle vor Gericht
Dr. Rüdiger Söhnen (Familienrichter,
OLG Dresden)
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr Emotionen aus der Sicht des Jugendamtes
N.N.
Studie zu Erfahrungen und Ansichten von AnwältenInnen in familien- rechtlichen Verfahren:
Ein Forschungsprojekt an der Universität Bielefeld
Stefanie Schenk (Rechtsanwältin, Dipl.-Päd., Münster)
Der Umgang mit Emotionen aus anwaltlicher Sicht
Anja Koring (Fachanwältin für Familienrecht,
Bad Salzuflen)
Diskussion
Das Ende der Tagung ist für ca. 16.00 Uhr vorgesehen.
Verband Anwalt des Kindes
Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Sitz: Verband Anwalt des Kindes LV-NRW
Kurze Straße 4
32549 Bad Oeynhausen
Kontakt Tel.: 02941/977813
Vorstand
1. Vors. Dr. Ute Hoffmann
Tel.: 05223/74039
stellv. Vorsitzende
Wilhelm Böker
Tel.: 05734/666796
Lutz Ferkinghoff
Tel.: 02941/977813
Schatzmeister:
Peter Bögeholz
Tel.: 05733/10233
Geschäftsstellen:
Espelkamp Wolfgang Klausing
Tel.: 05772/97050
Münster Anette Zimmermann
Tel.: 0251/864055
RAin.AnetteZimmermann@t-online.de
Kosten
Die Kosten der Tagung inklusive Mittagessen betragen pro Person € 35,00
Für Studierende betragen die Kosten € 25,00.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich schriftlich mit umseitigen Anmeldeformular an und überweisen Sie € 35,00 (bzw. € 25,00)
Konto: 6703 400 200
BLZ: 494 900 70
Volksbank Bad Oeynhausen - Herford eG
Falls Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, bitten wir um Nachricht bis spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Bei einer späteren Absage können wir die Ihnen entstandenen Kosten nicht rückerstatten.
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an folgende Adresse:
Dr. Ute Hoffmann
Stiftsfeldstr. 113
32278 Kirchlengern
Verband Anwalt des Kindes
Landesverband Nordrhein - Westfalen e.V.
Kurze Straße 4, 32549 Bad Oeynhausen
E-Mail: nordrheinwestfalen@v-a-k.de
Neue Chancen für das Kindeswohl
Der Referentenentwurf zum FGG-Reformgesetz
Tagung zum Referentenentwurf FGG-Reformgesetz
24.-26.03.2006
Evangelische Akademie Bad Boll
http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/651106.pdf
Neue Chancen für das Kindeswohl! Der Referenten-Entwurf zum FGG-Reformgesetz
Ziel der Tagung
ist ein Katalog, der in den Workshops erarbeiteten Ergebnisse und Empfehlungen für die Justizministerien und Familienministerien auf Bundes- und Landesebene.
Tagung für Fachleute aus:
O Justiz und Rechtspflege
O Jugendämtern
O Sachverständigenwesen
O Verfahrenspflegschaft
O Mediation
O Beratungsstellen
O Beistandschaft
O Ergänzungspflegschaft
Das siebte Jahr muß kein verflixtes sein. Sieben Jahre nach der letzten größeren familienrechtlichen Änderung steht eine neue Reform an, ein Referenten-Entwurf dafür liegt vor, und wir wollen mit dieser Tagung die Gelegenheit nutzen, den Entwurf auf seine Tauglichkeit abzuklopfen, auf seine Tauglichkeit für die bessere Beachtung und Durchsetzung der wohlverstandenen Interessen des Kindes. Wenn man auch nicht für jeden Einzelfall aktuell und perspektivisch mit Sicherheit wird sagen können, was dem Kindeswohl am besten dient, so gibt es doch – schon länger als sieben Jahre – Erfahrungen und gesicherte Erkenntnisse, die es erlauben in vielen Einzelfällen zu wissen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Kindeswohl nicht dient, aber dennoch kommt es gegen besseres Wissen der beteiligten Fachleute immer wieder zu Entscheidungen zulasten der Kinder. Es liegt in der Natur der Sache, daß solche Fehlentscheidungen mehr mediales Aufsehen erhalten als die „guten“.
Doch die Kernfragen sind: Wird überhaupt das Kindeswohl nach bestem Wissen und Können ermittelt, unabhängig von den Interessen anderer Beteiligter? Was erhält Priorität für die Entscheidung: Das Kindesrecht auf Entwicklung und Erziehung gemäß SGB VIII, § 1, Abs. 1? Das Elternrecht – Bei Trennung und Scheidung das Recht von Vater oder Mutter auf Sorge und Umgang? Bei Herausnahme das Recht der Herkunftsfamilie? Bei behördlichen Verfahren (Jugendhilfe, Unterbringung) das Recht der Behördeninteressen? Nicht zuletzt stehen die Kindeswohlinteressen oft gegen die Interessen der Kostenträger. Und dann gibt es auch noch die diplomatischen Rücksichten bei Kindesentführung ins oder aus dem Ausland. Und was ist mit „wilden“ Adoptionen? Und mit dem Kindeswohl bei Abschiebung seiner Familie nach langjährigem Aufenthalt in Deutschland?
Der FGG-Entwurf setzt auf Mediation und Beschleunigung als Verfahrensprinzip und kommt damit den Vorschlägen nach, die seit langem von vielen Fachleuten, auch in den Tagungen der TAGUNGSREIHE KINDERKRAM an der Evangelischen Akademie Bad Boll erhoben wurden. Um dies zu realisieren, müssen die an den Verfahren beteiligten Professionen (und solche die es werden wollen/sollen) ihre Rolle überdenken und manche bisher in ihren Augen erfolgreichen Denk- und Handlungsmuster überprüfen und ändern. Auch dieser Rollenwandel soll auf der Tagung reflektiert werden. Doch es soll nicht ausschließlich um Verfahren gehen, das Spektrum des Kindeswohls erstreckt sich auch auf Inhalte, die über den Rahmen des Referentenentwurfs hinausgehen. Dies geschieht in der Hoffnung, daß die wohlverstandenen Interessen von Kindern zunehmend mehr als Bereich angesehen werden, der alle Gefährdungen kindlicher Entwicklung umfaßt. Ziel der Tagung ist, der Politik mit fachlicher Begründung und mit Unterstützung der „Kinderlobby“ Gesichtspunkte und Motivation zu liefern, damit den Kindern und ihrem Wohl in auffallend schwierigen Situationen und problematischen Familienphasen Chancen für gute Entwicklung und Erziehung eröffnet werden. Vergessen wir nicht: Die wohlverstandenen Interessen von Kindern sind nicht nur eine Frage der Menschenwürde von Geburt an, sondern perspektivisch auch das wohlverstandene Interesse von Staat und Gesellschaft.
Programm
Freitag, 24. März 2006
14:00 Begrüßung und Einführung in die Tagung, Dierk Schäfer
14:30 Grundzüge des Referentenentwurfs, seine Entstehung, seine Intention
Der aktuelle Stand des Reformvorhabens, Dr. Christian Meyer-Seitz, Bundesjustizministerium, Berlin*
Fragen aus dem Plenum
15:30 Pause
16:00 Die Kindeswohlaspekte im Referentenentwurf
Bemerkungen aus Sicht der Rechtsprechung, Prof. Siegfried Willutzki, Ehrenpräsident des
Deutschen Familiengerichtstages*
17:00 Pause
17:15 Die Kindeswohlaspekte im Referentenentwurf, Prof. Dr. Wiesner, Familienministerium, Berlin*
Fragen aus dem Plenum
18:30 Abendessen
19:30 Sachverständiger und Verfahrensbeistand, Vermittlung im professionellen Kontext nach dem
FamFG anhand von Fall-Vignetten,
Lutz Bode, VAK, Amtsgericht Chemnitz, Ursula Kodjoe, Sachverständige*
Sonnabend, 25. März 2006
09:00 Das Cochemer Modell und seine Nähe zum Referentenentwurf, Jürgen Rudolph, Amtsgericht Cochem
09:30 Kooperation in Fällen der Kindeswohlgefährdung
nach § 8a KJHG und dem neuen Verfahrensrecht, Dr. Wolfgang Raack, Amtsgericht Kerpen
10:00 Diskussion beider Referate
10:30 Pause
11:00 Grundlegende Reform der Rolle des Sachverständigen, Prof. Dr. Uwe Jopt, Universität Bielefeld
11:30 Der Rechtsanwalt als Mediator und vorgerichtliche Schaltstelle?
Werner Schieferstein, Rechtsanwalt, Frankfurt
12:00 Diskussion beider Referate
12:15 Mittagessen
14:00 Workshops 1-6
Die Bedeutung der geplanten Reform für die Verfahrensbeteiligten, ihre Funktion und ihr Rollenverständnis
Was hat sich geändert?
1 Verfahrensdauer, Lutz Bode,*
2 Vermittlung statt Konflikt, Prof. Dr. Uwe Jopt*
Was muß sich daraufhin ändern? Bei den beteiligten Professionen und in den Problemfeldern …
Sorge- und Umgangsrecht bei …
3 … Trennung und Scheidung,
Ursula Kodjoe*, Reinhard Prenzlow, Verfahrenspfleger, BAG
4 … Herausnahme wegen Kindeswohlgefährdung, Rückkehroption
Prof. Konrad Stolz, Fh Esslingen, Ines Kurek-Bender, PFAD
5 … Kindesentführung (Ausland), Nicolaus Alvino, Generalbundesanwalt, Bonn
… Verletzung des Haager Adoptionsübereinkommens,
Jörg Reinhardt, Bayerisches Landesjugendamt
6 Unterbringung mit und ohne Freiheitsentzug, Karl Späth, Diakon. Werk (EKD)
Wo tauchen Probleme auf?
Was sollte noch am Entwurf geändert werden?
Teilnahme an den Workshops gemischt aus den beteiligten Professionen aus:
Beratungsstellen
Jugendämtern
Rechtsanwaltschaft
Richterschaft
Verfahrenspflegschaft
Sachverständigenwesen
Ergänzungspflegschaft
Beistandschaft
Mediation
16:00 Pause
16:30 Weiterarbeit in den Workshops
18:30 Abendessen
19:30 Die Workshopmoderatoren stimmen ihre Kurzstatements für den nächsten Morgen ab.
20:00 Man trifft sich im Café Heuss
Sonntag, 26. März 2006
09:15 Mehr Chancen für das Kindeswohl!
Kurzstatements der Workshopmoderatoren (je 5 Minuten) zu den Problemfeldern …
… Sorge- und Umgangsrecht bei …
… Trennung und Scheidung
… Herausnahme wegen Kindeswohlgefährdung
… Kindesentführung (Ausland)
… Verletzung des Haager Adoptionsübereinkommens
Herausnahme und Rückkehroption
Unterbringung mit und ohne Freiheitsentzug
… und den wichtigsten Konsequenzen für die beteiligten Professionen in
Beratungsstellen
Jugendämtern
Rechtsanwaltschaft
Richterschaft
Verfahrenspflegschaft
Sachverständigenwesen
Ergänzungspflegschaft
Beistandschaft
Mediation
10:15 Pause
10:45 Wie können wir die Chancen für das Kindeswohl verbessern?
Podiumsdiskussion: Politik - „Kinderlobby“ - Plenum
Auf dem Podium …
für die Politik
N. N., CDU
N. N., SPD
für die „Kinderlobby“
N.N., FDP oder „Grüne“, Kinderkommission
N.N., Deutsche Liga für das Kind
Dr. Manuela Stötzel, BAG*
Christian Prestien, VAK, Amtsgericht Potsdam*
N.N., Landesjugendamt
12:15 Schlußwort und Ausblick, Ministerin Brigitte Zypris*
12:30 Mittagessen, Ende der Tagung
* angefragt
Anmeldung und weitere Info: Evangelische Akademie Bad Boll
Akademieweg 11
73087 Bad Boll
Tel. 07164 - 79 209 (dienstl.) 07164 - 120 56 (privat)
Fax 07164 - 79 5 209
dierk.schaefer@ev-akademie-boll.de
Fachtagung Systemische Sozialarbeit
Fachtagung Systemische Sozialarbeit der Fachgruppe Soziale Arbeit der DGSF und der Fachhochschule Kiel (University of Applied Sciences Kiel) vom 17. -18. Februar 2006 in Kiel.
Thema: "systemorientiert denken - familienorientiert handeln".
Auskunft: Gustav Renders, Holländerey 10, 24119 Kronshagen; Tel.: 0431 - 5826625; Fax: 0431 5836626; Mail: gustav.renders@t-online.de
Weitere Informationen über diesen Termin
Wann 17.02.2006 15:00 bis
18.02.2006 17:00
Wo Kiel
Name Gustav Renders
Kontakt-E-Mail gustav.renders@t-online.de
Kontakt-Telefon 0431 - 5826625
Herzlich willkommen!
system orientiert denken – familien orientiert handeln
Familie und Gesellschaft in Beziehung zu setzen, ist in letzter Zeit wieder aktueller geworden. Eine Stärkung von Erziehungs- und Bildungskompetenz ist erforderlich, um soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu erhöhen. Dabei brauchen viele Familien professionelle Unterstützung. Soziale Arbeit gestaltet die erforderlichen Rahmenbedingungen. Sie bewegt sich dabei in einem
Spannungsfeld: Sie will Familien Orientierung geben und muss ökonomischen Anforderungen gerecht werden. Zukunftsorientierte Lösungen können in familiären Ressourcen gefunden werden.
Unsere Fachtagung will die Praxis einer systemorientierten Sozialen Arbeit reflektieren. Wir richten uns an alle professionellen Helfer, die mit Familien oder Teilen von Familien arbeiten.
Die Eingangsvorträge am Freitag werden uns Rahmen und Möglichkeiten in Berufsfeld der Arbeit mit Familien aufreißen.
In entspannter Atmosphäre können sie sich am Freitagabend bei einem guten Abendessen in der "alten Mühle" direkt am Schwentineufer mit Kollegen austauschen und Fäden für ihre Netzwerke knüpfen.
Am Samstag spiegelt sich in den Workshops die Vielfalt familienorientierter systemischer Konzepte wider. Sie geben Raum zum Entdecken, Austauschen, Lernen und Weiterentwickeln. Sie sind
eingeladen, sich begeistern zu lassen.
In der Abschlussveranstaltung werden wir zwischen alle Aspekte der Tagung verknüpfen. Für Ihren Berufsalltag werden neue Impulse entstehen, damit Sie ihn leichter und mit Freude gestalten können.
Wir freuen uns auf Sie.
Vorträge
Wolf Ritscher
Skizze zu meinem Vortrag über die Zukunft der Familie
Öffentliche Diskussionen um die Familie drehen sich meistens um die Krise der Familie:
Scheidungsziffer bei über 30 % mit zunehmender Tendenz, immer weniger Kinder und mehr Alte, um die 50% aller GroßstadtbewohnerInnen leben allein, LehrerInnen klagen über zunehmende Schwierigkeiten bei der Unterrichtsgestaltung, weil immer mehr SchülerInnen signifikante Verhaltensauffälligkeiten zeigen usw. usw.
Ist die Familie also am Ende?
Es lässt sich durchaus eine Krise der gesellschaftlichen Institution Familie ausmachen, aber es gibt viele Hinweise darauf, dass es sich eher um eine Krise im Übergang zu einer Pluralisierung familiärer und langfristiger partnerschaftlicher Beziehungen handelt als um ihren Untergang à la Titanic. In diesem Übergangsprozess bleibt sowohl die Kleinfamilie als auch der aus drei oder sogar vier Generationen bestehende Familienverband eine feste Größe. Wenn man darüber hinaus Schlager, Kontaktanzeigen und Zeitungsstories vor allem in Boulevardblättern à la Bildzeitung („Bild dir eine Meinung“) zu Rate zieht, kommt man zu dem Schluss, dass die Idee der romantischen Liebe und der damit verbundenen lebenslangen glücklichen Beziehung der Wunschtraum Nr. 1 in den Köpfen der meisten Menschen geblieben ist.
Diesen Hinweisen möchte ich an Hand demographischer Daten, sozialwissenschaftlicher Thesen und eigener Ideen nachgehen und erhoffe mir, dass am Ende des Vortrags fest gefügte öffentliche Klischees sich in eine Vielzahl von Fragen und einige wenige vorläufige Antworten aufgelöst haben.
Im zweiten Teil geht es um Antworten der systemischen Therapie und Sozialarbeit auf diese von mir so bezeichnete Übergangskrise der Familie: Wie begegnen wir theoretisch und praktisch den dabei entstehenden Anforderungen?
Damit lässt sich zur Frage von Jürgen Hargens überleiten: „Da steh ich nun ich armer Tor, bin ich jetzt klüger als zuvor? Oder: Was nützt mir (systemische) Theorie praktisch?
Jürgen Hargens
Da steh’ ich nun, ich armer Tor … und bin viel schlauer als zuvor …
oder: Praktische (Überlebens-) Strategien für die SozialarbeiterIn „vor Ort“
Familienorientiertes Arbeiten in einem systemischen Rahmen bietet zahllose praktische Möglichkeiten, an den Kompetenzen der einzelnen Familienmitglieder anzuknüpfen wie am Ineinandergreifen dessen, was jedes Familienmitglied tut, teilzuhaben.
Es werden erprobte – bekannte und auch eher ungewöhnliche – Möglichkeiten skizziert, die sich aus der Theorie des Konstruktivismus und Konstruktionismus ergeben, die der SozialarbeiterIn (wie jeder, der/die mit Familien oder einzelnen Familienmitgliedern arbeitet oder mit ihnen arbeiten muss) helfen, im Berufsalltag zu überleben und dabei auch der Familie nützlich sein zu können, eingedenk der alten Weisheit, dass es nichts Praktischeres geben kann als eine gute Theorie.
Workshops
Block 1 "Familie mit Kindern" (9.00-10.30)
A
Janina Teske
Kindeswohl in Suchtfamilien- ressourcenorientierte Arbeit mit drogenabhängigen Eltern
B
Hans H. Grundt
Familienhilfe in Dänemark
C
Anne-Marlene Siewertsen
Geburt eines behinderten Kindes
D
David Morgenroth
Arbeit mir bikulturellen Familien
E
Brigitte Sentker
Zwischen Familie und Schule
F
Ariane Schorn
"Riskante Entwicklungen" - Präventive Beziehungsförderung in Familien mit psychosozialer Belastung
G
Annette Linné-Genth
Pflege- und Adoptivkinder auf der Suche nach Identität
H
Gabi Lenz
"Ich habe Angst, dass SIE pflegebedürftig werden…"
Familiendynamik mit alternden Angehörigen
Workshops
Block 2 „Familien mit Jugendlichen“ (11.00-12.30)
A
Birgit Haustein
Systemische Betrachtung von Suchtfamilien
B
Martin Nevermann
Ein Kind kann sich entscheiden…Trennung und Scheidung in der Familienhilfe
C
N.N.
Angefragt
D
Andreas Sandmann
Wie erfolgreich darf Jugendhilfe sein?
E
Susanne Morgenroth
Qualifizierter Umgang mit sexuellem Missbrauch (Verdacht) in der Familienhilfe
F
Michael Borkowski / Karin Gottwald
SoK (Systemisch orientierte Kurzzeitunterbringung) ein
Beispiel für konsequente familienorientierte Arbeit in der Heimerziehung
G
Gustav Renders
Soziales Gruppentraining gegen Gewalt
H
Ilse Meraki
Familien mit behinderten Mitgliedern: Was ändert sich - Ändert sich was?
Workshops
Block 3 …. und darüber hinaus (14.00-15.30)
A
Prof. Dr. phil. Johannes Herwig-Lempp
„Wechselnde Ansichten“ Beitrag zu einem systemischen Menschenbildband
B
Jürgen Hargens
„Gnadenlos wertschätzen” oder: „Was sollte ich denn sonst tun?”
C
Andreas Sandmann
Fallverstehen, Auftragsklärung, Diagnostik
D
Katrin Richter/ Ariane Schorn
Was das eine vom anderen lernen kann – Möglichkeiten systemisch-analytischer Sozialarbeit
E
Gustav Renders
Supervision – Hilfreich oder überflüssig?
F
Rüdiger Beinroth
Ressourcenorientierte Genogrammarbeit
zur Entdeckung und Entfaltung eigener Kompetenzen – Kennen lernen von Methoden für die ressourcenorientierte Genogrammarbeit in der Beratung
G
Peter Thiel
"Patient Familiengericht"
Das familiengerichtliche Verfahren zwischen `Spiel ohne Ende` und lösungsorientierter (familientherapeutischer) Intervention.
H
Ludger Kühling
Und noch ein Spruch! Wie sich Sprüche in Sozialarbeit und
Supervision einsetzen lassen.
Veranstalter
Gustav Renders
Holländerey 10
24119 Kronshagen
(0431) 5836625
Katrin Richter
Katzbek 20
24235 Laboe
(04343) 421979
Andreas Sandmann
Kieler Weg 8
24145 Kiel
(0431) 3644374
In Kooperation mit
Deutsche Gesellschaft für
Systemische Therapie und Familientherapie
DGSF Geschäftsstelle
Pohlmanstraße 13
50735 Köln
Fachhochschule Kiel
University of applied sciences
Sokratesplatz 1
24149 Kiel
(0431) 210-0
Jugendhilfe + Hartz IV: Umsetzungsstand und Handlungsbedarf
Vom 18.-19.01.2006 veranstaltet der Verein für Kommunalwissenschaften in Berlin eine Fachtagung zum Verhältnis von Jugendhilfe und dem aus Hartz IV entstehenden Handlungsbedarf. Die Vielfalt der Zuständigkeiten bei der Umsetzung von Hartz IV steht konträr zur Lebenswelt der Jugendlichen. Es sind neue Brüche entstanden, die Bedingungen, unter denen Jugendliche heute aufwachsen, haben sich nicht zuletzt mit der Einführung des arbeitsmarktpolitischen Instruments "Hartz IV" radikal verändert. Inhaltliches Anliegen der Veranstaltung ist es, erste Erfahrungen zum Stand der Umsetzung von Hartz IV in der Jugendberufshilfe in den einzelnen Kommunen zu diskutieren, Probleme zu identifizieren und gemeinsam über mögliche Lösungsstrategien nachzudenken. Eingeladen sind Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe und der Arbeitsagenturen, die sich aktiv in diesen Diskussionsprozess einbringen wollen.
Unter www.vfk.de/agfj
finden Sie alle weiteren Informationen.