Infomail 2005

 

 

 

Infomail Kind-Familie

Ein Service von Kinderland e.V.

www.kind-familie.de

 

Kostenlose Zusendung aktueller Informationen und Veranstaltungsankündigungen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe, Familie, Psychologie und Kindschaftsrecht.

Gerne können Sie uns auch Ihre Veranstaltungsankündigungen oder andere interessante Informationen zusenden. Wir können diese dann mit dem nächsten Infomail versenden.

 

Zum Bezug des Infomails genügt eine kurze Mail an

E-Mail: info@kind-familie.de

 

 

Wir nehmen Sie dann in den Verteiler auf. 

 

Abbestellung der Infomail jederzeit möglich.

 

 

 

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"Qualität im Begleiteten Umgang"

6. Bundesfachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Begleiteten Umgang

www.begleiteter-umgang.de

 

14.-15.10.2005 in München

 

 

 

 


 

 

 

Das verflixte siebente Jahr. Erfahrungen der Jugendhilfepraxis mit der Kindschaftsrechtsreform

8. Berliner Diskurs zur Jugendhilfe

21. bis 22. September 2005

in Berlin, Ernst-Reuter-Haus

 

Zum Thema

Anliegen dieser Fachtagung ist es, sieben Jahre nach dem Inkrafttreten der Gesetze zur Kindschaftsrechtsreform ein Resümee zu ziehen, das Aufschluss darüber gibt, wie die Jugendhilfepraxis mit den dort festgeschriebenen Regeln und Verfahrensweisen umgeht, welche Probleme es gibt, welcher Weiterentwicklungsbedarf besteht und welche europäischen Verfahrensweisen es in diesem Kontext gibt.

Im Mittelpunkt der Tagung werden folgende Aspekte stehen:

· Hochstrittige Fälle: keine quantitative Zunahme, aber dafür oft so konfliktreich, dass sich der Beratungsaufwand um ein Vielfaches erhöht hat.

· Begleiteter Umgang/Umgangsrecht/Verfahrenspflegschaft: quantitative Zunahme der Umgangsstreitigkeiten, aber nicht genügend Beratungsangebote in der Praxis.

· Modell der gemeinsamen elterlichen Sorge: die deutsche Praxis im Vergleich mit anderen europäischen Verfahrensweisen und Erfahrungen.

· Vollstreckung von familiengerichtlichen Entscheidungen: zwangsweise Durchsetzung von Umgangskontakten.

· Interesse und Bedürfnisse des Kindes: Stellung der Minderjährigen, die Stärkung ihrer Position sowie die Einbeziehung von Kindern in Mediation.

· Internationales Familienrecht: europäisches Umgangsrecht; Methoden anderer Länder; Grenzen des Rechts.

 

Dabei ist es uns besonders wichtig, die praktischen Erfahrungen mit der Umsetzung der Kindschaftsrechtsreform mit Ihnen als Vertreterinnen und Vertretern aus der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe und Familienrichterinnen und Familienrichtern aus der Perspektive des Kindes zu diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

 

 

Mittwoch, 21. September 2005

11.00 Eröffnung:

Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner,

Leiter des Referats Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

 

11.15 Kindheit, Familie und Kindschaftsrecht:

Trennungskinder im Kontext rechtlicher,gesellschaftlicher und individueller Entwicklung

Dr. Thomas Meysen,

Fachlicher Leiter, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht, Heidelberg

Nachfragen und Diskussion

12.45 Mittagspause

14.00 Kindschaftsrecht konkret: Erste Tendenzen aus dem Forschungsprojekt

„Fortentwicklung der Jugendhilfepraxis“

Barbara Mutke,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialpädagogik, Technische Universität Berlin und

Britta Tammen,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Sozialpädagogik, Fachhochschule Darmstadt

Nachfragen und Diskussion

 

15.00 Diskussion in Arbeitsgruppen:

AG 1: Hochstrittige Elternkonflikte – Kapitulation oder Hilfe?

Peter S. Dietrich,

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam

AG 2: Verfahrenspflegschaft – eine gelungene Lösung? Was ist aus dem Anwalt des Kindes geworden?

Dr. Manuela Stötzel,

Psychologische Sachverständige, Institut für Gericht und Familie Berlin/Brandenburg; Mitglied im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Verfahrenspflegschaft für Kinder und Jugendliche

AG 3: Begleiteter Umgang in Europa: Eine Herausforderung, unterschiedliche Lösungswege

Die deutsche Praxis im Vergleich mit den Entwicklungen in England und Frankreich

Mechthild Gödde,

Psychologische Sachverständige, Mediatorin und Familientherapeutin in Landsberg am Lech, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft „Begleiteter Umgang“

AG 4: Beratung und Informationsweitergabe an das Familiengericht

Konzept des Zusammenwirkens zwischen Jugendamt, Familiengericht, Anwälten und betroffenen Familien

Käthe Brunner,

Leiterin des Jugendamtes Jena

 

AG 5: Durchsetzung von familiengerichtlichen Gerichtsentscheidungen

Gretel Diehl,

Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt/Main, 1. Senat für Familiensachen

AG 6: Zwangskontexte in der Beratung

Matthias Weber,

Leiter der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier

AG 7: Beratungsangebote der Beistände an der Schnittstelle zum Aufgabenbereich des Allgemeinen Sozialen Dienstes

Britta Tammen,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Sozialpädagogik, Fachhochschule Darmstadt

 

18.00 Abendessen

 

Donnerstag, 22. September 2005

08.30 Fortsetzung der Fachtagung

Moderation:

Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner

Leiter des Referats Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

 

Zwangsweise Durchsetzung von Umgangskontakten aus Sicht des Kindes

Dr. Helmuth Figdor,

Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater, Dozent am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik, Wien

Nachfragen und Diskussion

09.30 Kaffeepause

10.00 Zur Kontroverse um den § 1626a BGB:

Gemeinsame elterliche Sorge ab Geburt im internationalen Vergleich

N.N.

Nachfragen und Diskussion

11.00 Pause

11.30 Diskurs zum Thema: Welche Autorität hat das Recht? Anspruch und Alltagspraxis im Umgang mit familiengerichtlichen Entscheidungen

Es diskutieren:

Käthe Brunner,

Leiterin des Jugendamtes Jena

Frauke Decker,

Leiterin, Beratungsinstitut „Zusammenwirken im Familienkonflikt“, Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft e.V., Berlin

Gretel Diehl,

Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt/Main, 1. Senat für Familiensachen

Dr. Thomas Meysen,

Fachlicher Leiter, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht, Heidelberg

Dr. Eyk Ueberschär,

Rechtsanwalt und Mediator, Stahnsdorf, Lehrbeauftragter für Mediation an der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam

13.00 Ende der Fachtagung

 

 

Praktische Hinweise

Veranstalter: Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK)

Ernst-Reuter-Haus, Berlin

Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin

Telefon: 030/39001-136

Fax: 030/39001-146

E-Mail: agfj@vfk.de

Internet: www.vfk.de/agfj

 

Tagungsort: Ernst-Reuter-Haus, Berlin

siehe Adresse des Veranstalters

 

 

Anmeldung: 

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 12.09.2005 beim VfK an. Geben Sie bitte unbedingt auch Ihre jeweils gewünschte Arbeitsgruppe an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 12.09.2005 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich ist Ihre Anmeldung ggf. auf eine andere von Ihnen benannte Person übertragbar.

Kosten: Die Tagungsgebühr beträgt 90 Euro. Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das Konto des VfK: Berliner Bank AG, BLZ 100 200 00, Konto-Nr. 99 19580 103, Verwendungszweck: FT 3/05 + Teilnehmername.

Übernachtung: Die Buchung im Hotel nehmen Sie bitte selbst vor, in den u.g. jeweils mit dem Stichwort „VfK“. Ihre Übernachtung zahlen Sie bitte bei Abreise direkt im Hotel.

Das HOTEL AGON stellt bis einschließlich 05.08.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung. Das Einzelzimmer kostet pro Nacht 59 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Mollstr. 4, 10178 Berlin

(Nähe Alexanderplatz, fünf S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt)

Telefon: 030/27 57 270

Fax: 030/27 57 27 57

Das Hotel ALLEGRA (ALBRECHTSHOF) stellt bis einschließlich 20.08.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung. Das Einzelzimmer kostet pro Nacht 84 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Albrechtstr. 8, 10117 Berlin

(Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße, drei S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt)

Telefon: 030/3 08 86-5 20

Fax: 030/3 08 86-5 79

Das Jolly Hotel Vivaldi stellt bis einschließlich 09.08.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung. Hier kostet das Einzelzimmer pro Nacht 100 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Friedrichstr. 96, 10117 Berlin

Telefon: 030/20 62 66 931

Fax: 030/20 62 66 999

 

 

 

 

 


 

 

 

16. Deutscher Familiengerichtstag

 

14.-17.09.2005 in Brühl

 

Infos unter www.dfgt.de

 

 

 


 

 

 

 

Erkennen-Verstehen-Handeln

Leitlinien zum Schutz kleiner Kinder vor Vernachlässigung und Misshandlung

31.08.-01.09.2005 in Blossin

 

„An allem Unfug der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern”

Erich Kästner

 

Tagesordnung für den 31.08.2005

 

09.30 Uhr Anreise und Orientierung

 

10.00 Uhr Begrüßung und Einführungsvortrag: „Schutz von Kindern vor Misshandlung und Vernachlässigung als Herausforderung für die Brandenburgische Politik – Erwartungen an die Praxis“

Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport

 

10.20-12.45 Uhr Fachbeiträge aus familiensoziologischer, sozioökonomischer, medizinischer, psychologischer und sozialpädagogischer Sichtweise

 

- Gewalt und Missbrauch an Kindern im Land Brandenburg – Ergebnisse einer Befragung niedergelassener Kinderärzte durch das LGA

Dr. Gabriele Elsässer, Leiterin des LGA

 

- Sozioökonomische und psychosoziale Aspekte von familiärer Vernachlässigung und Misshandlung kleiner Kinder

Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der Liga für das Kind

 

- Körperliche Erscheinungsformen von Vernachlässigung und Misshandlung kleiner Kinder

Dr. Thomas Erler, Chefarzt der Kinderklinik des Carl-Thiem-Klinikums, Cottbus

 

- Psychische Erscheinungsformen von Vernachlässigung und Misshandlung kleiner Kinder

Dr. Elke Nowotny, Leiterin Kinderschutzzentrum Berlin-Hohenschönhausen

 

12.45 - 13.45 Uhr Mittagspause

 

13.45 – 15.30 Uhr Arbeitgruppen (Moderation und Experteninput sowie Diskussion und Austausch)

 

AG 1 zum Thema: frühe Vernachlässigung erkennen, adäquate Hilfen anbieten

 

AG 2 zum Thema: Körperliche und psychische Misshandlung von Kindern erkennen und angemessene Hilfen entwickeln

 

15.30-15.45 Uhr Kaffeepause

 

15.45-17.30 Uhr Arbeitsgruppen

Rotation AG1 <–> AG2, Themenwechsel

 

17.30 Uhr Präsentation der Ergebnisse der AGs auf Wandzeitungen im Tagungsraum , individuelle Information der TeilnehmerInnen

 

18.00 Uhr Abendessen

 

19.30 Uhr Dokumentarfilm „Die Kinder sind tot“ von Aelrun Goette, ausgez. mit dem dt. Filmpreis 2004

 

Tagesordnung für den 01.09.2005

 

09.00-09.30 Uhr Begrüßung, Einführungsreferat

„Kinderschutz aus jugendhilfepolitischer Sicht“

Andreas Hilliger, Abteilungsleiter im MBJS

 

09.30-10.00 Uhr Praxisbericht: Handlungskonzept des Jugendamtes der Stadt Brandenburg a.d.Havel zum Umgang mit Kinderschutzfällen

Ina Lübke, SGL des Sozialpäd. Dienstes im JA

 

10.00-10.20 Uhr Praxisbericht: Handlungskonzept der Kinderklinik Lauchhammer im Umgang mit Kinderschutzfällen

Dr. Karpinski, Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum Lauchhammer

 

10.20-10.40 Uhr Pause

 

10.40-11.00 Uhr Kurzvortrag

Kinderschutz vs. Datenschutz - Thesen/Ergebnisse der Fachtagung der FHS Potsdam am 4.2.2005

Prof. Dr. Peter Knösel, Dekan der FHS Potsdam

 

11.00-11.20 Uhr Kurzvortrag

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Kooperation zwischen Familiengericht und Jugendamt bei akuter Kindeswohlgefährdung

Sabine Stachwitz, Direktorin des Amtsgerichtes Oranienburg

11.20-13.00 Uhr Arbeitsgruppen (regional zusammengesetzt) zum Thema: Arbeitsweise des Jugendamtes und sinnvolle Kooperationsbeziehungen in Einzelfällen bei akuter Gefährdung kleiner Kinder

 

13.00-14.00 Uhr Mittagspause

 

14.00-15.30 Uhr Arbeitsgruppen

Fortsetzung der Arbeit in den AGs mit dem Schwerpunkt auf Praxisbeispiele und regionale Kooperationsstrukturen

 

15.30-16.30 Uhr Fazit und Ausblick

Abschlussplenum mit den Referent/-innen, Vertretern der Ministerien, des LJA und des LGA

 

16.30 Uhr Ende der Fachtagung

 

Die Veranstaltung findet im Jugendbildungszentrum in 15754 Blossin, Waldweg 10 statt.

 

Die Anreiseskizze und die exakten Teilnehmergebühren werden Ihnen mit der Teilnahmebestätigung übermittelt. Sie liegen voraussichtlich bei 20,-€ für Tagesgäste (einschließlich Mittagessen) und bei 55,-€ für die Teilnahme an beiden Tagen mit Übernachtung und Verpflegung. Übernachtungen stehen nur im begrenzten Umfang zur Verfügung.

 

Bitte ankreuzen!

Ich melde mich verbindlich für die Tagung an:

 

als Tagesgast am 31.08.2005 : ( )

 

als Tagesgast am 01.09. 2005 : ( )

 

 

für beide Tage

einschließlich Übernachtung: ( )

 

 

Sozialpädagogisches Fortbildungswerk · SPFW

 

14974 Ludwigsfelde-Struveshof

Tel 03 378 209-400

Fax 03 378 209-401

e-mail poststelle.spfw@spfw.brandenburg.de

internet www.spfw.brandenburg.de

 

Ansprechpartnerin im SPFW: Dr. Gabriele Drehmel

 

 

 

 

 

 


 

 

Fachtagung

 

22.-24.06.2005 in Berlin

 

Verändertes Kinder- und Jugendhilferecht und seine Auswirkungen auf die Praxis. Die Umsetzung aktueller Gesetzesänderungen im SGB VIII

 

Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie unter:

http://www.vfk.de/agfj/veranstaltungen/thema.phtml?termine_id=544

 

 

Anmeldungen und Anfragen richten Sie bitte an

Verein für Kommunalwissenschaften e.V.

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe,

Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin

Tel.: 030/39001-136

Fax: 030/39001-146

mailto:agfj@vfk.de

 

Ein Online-Anmeldeformular finden Sie unter:

http://www.vfk.de/agfj/veranstaltungen/2005-06-22-anmeldung.phtml

 

 

 

 


 

 

 

Diakonische Akademie Deutschland

Veranstaltungsorganisation

Tel: 030-488 37 467

Fax: 030-488 37 300

E-Mail: jaros@diakonische-akademie.de

www.diakonische-akademie.de

 

 

Weiterbildung VerfahrenspflegerIn für Kinder und Jugendliche

"Anwalt/Anwältin des Kindes"

Zertifikatskurs

 

in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.

 

Zum elften Mal bietet die Diakonische Akademie Deutschland die Weiterbildung zur/zum VerfahrenspflegerIn an, die insgesamt 200 Unterrichtsstunden umfasst. Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung wird ein Zertifikat als "VerfahrenspflegerIn" ausgestellt, das die erbrachten Leistungen bestätigt.

 

Anlass und Zielsetzung

Die Weiterbildung soll auf die anspruchsvolle Aufgabe vorbereiten, die Interessen von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen, die sich in einer extrem belasteten Lebenssituationen befinden. Die Lebenssituationen dieser Kinder und Jugendlichen sind oft davon geprägt, daß gravierende Interessensgegensätze zwischen bedeutenden Bezugspersonen bestehen. Die Verantwortung, die ein/eine Verfahrenspfleger/in in dieser Konfliktsituation übernimmt, ist für die weitere Entwicklung des betreffenden Kindes/Jugendlichen von großer Bedeutung.

 

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen

Zur Zielgruppe für die Weiterbildung gehören: Sozialpädagogen/innen, Sozialarbeiter/innen, Dipl. Psychologen/innen, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten/innen und Anwälte/innen. In der Regel werden ein Hochschulabschluß und berufliche Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in besonderen Lebenssituationen vorausgesetzt. Zu den Eingangsvoraussetzungen gehört zudem die Einreichung eines polizeilichen Führungszeugnisses.

 

ReferentInnen

Zu den Referenten/innen gehören: Pädagogen/innen, Rechtsanwälte/innen, Richter/innen, Psychologen/innen, Verfahrenspfleger/innen. Wir sind bestrebt, erfahrene Fachleute für die Kurse zu gewinnen, denen das Arbeitsfeld der Verfahrenspflege vertraut ist.

 

Kursleitung

Oliver Bienia, Institut für KinderRechte e.V., Hamburg

 

Ausbildungsleitung

Bernd Bienek, Diakonische Akademie Deutschland

 

Fachliche Beratung

Karl Späth, Diakonisches Werk der EKD

 

Ort

Die Weiterbildung wird derzeit in Berlin angeboten.

 

Kosten

pro Weiterbildungstag: 67,96 €

Seminargebühren gesamt: 1359,10 €

Zusatzgebühr für Kolloquium und Prüfung: 40,90 €

Insgesamt: 1.400,00 €

 

Termine

1. 20.06.2005 – 22.06.2005

2. 05.09.2005 – 08.09.2005

3. 14.11.2005 – 16.11.2005

4. 12.12.2005 – 16.12.2005

5. 06.02.2006 – 10.02.2006

6. 23.03.2006 – 24.03.2006

 

Anmeldung und Auskünfte

Diakonische Akademie Deutschland gGmbh

Heinrich-Mann-Str. 29

13156 Berlin

Frau Ulrike Jaros

Tel.: 030/488 37-467

Fax: 030/488 37-300

Das Gesamtkonzept der Weiterbildung ist kostenlos bei der Diakonischen Akademie erhältlich.

 

 

 


 

 

 

Fachtagung: 

Weiter auf dem Weg der Vormundschaft. Die Interessenvertretung für Kinder- und Jugendliche zwischen Professionalisierung und bürgerschaftlichem Engagement

 

vom 18.-19.04.2005 im Jugendhof Vlotho

 

Veranstalter

Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA), Münster

Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), Heidelberg

Tagungsort und Kooperation

Jugendhof Vlotho

Bildungsstätte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Programm

Montag, 18. April 2005

Einzelvormundschaft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Referent: Prof. Dr. Johannes Münder, TU Berlin

Amtsvormundschaften auf dem Weg zur Qualifizierung

Referent: Mathias Kohler, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Stadt Mannheim

Zur Situation von Einzelvormünder/innen – Kompetenzen und Unterstützungsbedarf

Referentin: Dr. Sigrid Bathke, ISA, Münster

Dienstag, 19. April 2005-02-22

Ein Blick über die Grenze – Situation der (Einzel-)Vormundschaft aus Schweizer Sicht

Referent: Prof. Dr. Christoph Häfeli, Schweiz

„… zum Vormund geeignet?“ – Der Eignungsbegriff aus der Sicht von Richter/innen und Rechtspfleger/innen

Referent: Dr. Erwin Jordan, ISA, Münster

Perspektiven für die Einzelvormundschaft?

Referenten: Dr. Erwin Jordan, ISA, Münster / Dr. Thomas Meysen, DIJuF, Heidelberg

Ergänzend zu den Fachvorträgen finden zahlreiche Arbeitsgruppen statt, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und die vertiefende Bearbeitung einzelner Fragestellungen ermöglichen.

Kosten

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 149 EUR inkl. Übernachtung und Verpflegung.

Anmeldung und Information

Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA)

Magret Rieken

Studtstr. 20

48149 Münster

Fon: 0251 – 9 25 36 –

Fax: 0251 – 9 25 36 80

e-Mail: isa@muenster.de

 

Unter der Internet-Adresse www.isa-muenster.de

finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen das vollständige Programm und die Möglichkeit der Online-Anmeldung.

 

 

 


 

 

Eltern sind Schicksal, manchmal auch Schicksalsschläge

Das Recht des Kindes auf Entwicklung und Erziehung im Kontext der Rechte Anderer

Tagung 1. – 3. April 2005 in der Evangelischen Akademie Bad Boll

 

Entwurf

 

Freitag, 1. April

14:00 Uhr

Einführung in die Tagung, Dierk Schäfer

14:30 Uhr

Kindeswohl und Elternprimat

Prof. Dr. Matthias Jestaedt, Universität Nürnberg

15:30 Uhr - Pause

16:00 Uhr

Verraten und verkauft – Wenn Kinder Opfer sind

Rudolf von Bracken, Rechtsanwalt, ANWALT DES KINDES E. V., Hamburg

17:15 Uhr

Arme Eltern, arme Kinder

Prof. Dr. Thomas Olk, Universität Halle

 

18:30 Uhr - Abendessen

19:30 Uhr

Kinderschutz in gesundheitsgefährdenden Familien

Dr. Michael Mühlschlegel, Landesverband (B-W) der Kinderärzte

 

Sonnabend, 2. April

8:00 Uhr - Andacht

8:30 Uhr - Frühstück

9:00 Uhr

Das Recht des Kindes auf Bildung und Entwicklung – Theologisch-ethische Reflexionen im Horizont der UN-Kinderrechte-Konvention

Dr. Frank Surall, Universität Bonn

10:00 Uhr

Aggressionsauffällige Kinder und Jugendliche

PD Dr. Klaus Wahl, DJI, München

11:00 Uhr - Pause

11:30 Uhr

Jugendliche Devianz – Prävention

Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Universität Hannover*

12:30 Uhr - Mittagessen

14:00 Uhr

Wenn die Bindung zur Fessel wird *

Dr. Heinz Kindler, DJI, München*

15:00 Uhr

Workshops

O Kinderrechte im Spannungsfeld zwischen Eltern und Pflegeeltern, Brigitte und Ernst Spangenberg

O Rechtspositionen, Prof. Gerhard Fieseler, Universität Kassel, Dr. Anika Hannemann, Universität Dortmund

O Behinderte Eltern, behinderte Kinder?, Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen

O Trennung und Scheidung, Jennifer Peters, Kinder(rechte)haus gegen Unrecht und Gewalt, Deutscher Kinderschutzbund Essen

O Soziale Milieus und Erziehungserfolg, N.N.

16:30 Uhr - Pause

17:00 Uhr

Workshops

O Kinderrechte im Spannungsfeld zwischen Eltern und Pflegeeltern, Brigitte und Ernst Spangenberg

O Rechtspositionen, Prof. Gerhard Fieseler, Universität Kassel, Dr. Anika Hannemann, Universität Dortmund

O Behinderte Eltern, behinderte Kinder?, Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen

O Trennung und Scheidung, Jennifer Peters, Kinder(rechte)haus gegen Unrecht und Gewalt, Deutscher Kinderschutzbund Essen

O Soziale Milieus und Erziehungserfolg, N.N.

18:30 Uhr - Abendessen

19:30 Uhr

N.N., Parallelgesellschaften, Segregation und Kinderrecht, IAF*

 

Sonntag, 3. April

8:00 Uhr - Andacht

8:30 Uhr - Frühstück

9:15 Uhr

Podiumsdiskussion

Entwicklung und Erziehung der Kinder – und die Zukunft unserer Gesellschaft

Was muss sich ändern?

Was kann man jetzt schon ändern?

Wer soll und kann das alles ändern?

 

12:30 Uhr - Mittagessen, Ende der Tagung

Referatthemen sind teilweise noch nicht endgültig formuliert

* angefragt

 

 

 

Information: 

Dierk Schäfer

Diplom-Psychologe & Diplom-Theologe

* Evangelische Akademie

Akademieweg 11

73087 Bad Boll

( (0 71 64) 79-209

Mail: dierk.schaefer@ev-akademie-boll.de

 

 

 


 

 

 

Infomail 

Archiv zurückliegender Veranstaltungen

 

 

Fachtagung am 04.02.2005 in Potsdam zum Thema:

Kinderschutz - Jugendamt - Garantenpflicht

Aufgaben des Jugendamtes zum Schutze von Kindern und ihre gesetzlichen Grundlagen einschließlich der Garantenpflicht des Jugendamtsmitarbeiters

Die Fachtagung verfolgt das Ziel, Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung unter rechtlichen Gesichtspunkten zu erörtern. Besteht zwischen Fachlichkeit bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und der möglichen strafrechtlichen Verantwortung ein Widerspruch oder sind die Anforderungen deckungsgleich?

Durch Vorträge und Diskussionen werden wir das Spannungsfeld zwischen Elternrecht und Kindeswohl sowie die Tragweite der Befugnisse des staatlichen Wächteramtes beleuchten.

Dem Datenschutz kommt hierbei besondere Bedeutung zu. Reichen die bisherigen Vorschläge zur Umsetzung einer guten Jugendamtpraxis mit den dazugehörenden Kooperationen verschiedener Stellen und Institutionen einschließlich des Familiengerichts aus?

Hätten die Kindeswohlverletzungen von Dennis und Pascal vermieden werden können, wenn diese Grundsätze angewandt worden wären?

Wie wirken sich die geplanten Änderungen des SGB VIII auf diese Fragestellungen aus?

Wie geht es weiter mit dem Kinderschutz in Brandenburg?

Wir freuen uns, Sie bei der Fachtagung am 4.2.2005 begrüßen zu dürfen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Die Veranstalter

- Fachhochschule Potsdam, IFFE e.V.

- Sozialpädagogisches Fortbildungswerk Blankensee

- Landespräventionsrat unter Mitwirkung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und des Innenministeriums des Landes Brandenburg

 

 

Programm

09:00 Uhr

Begrüßung Prof. Dr. Helene Kleine, Rektorin der FH Potsdam

09:15 Uhr

Grußwort des Ministers für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Holger Rupprecht Grußwort eines Vertreters des Ministeriums des Innern von Brandenburg

09:45 Uhr

Einführung Prof. Dr. Peter Knösel, Dekan des FB Sozialwesen, Tagungsleitung

10:00 Uhr

Schutzauftrag des Jugendamtes bei Kindeswohlgefährdung Dr. Thomas Meysen, Leiter Deutsches Institut für Jugendhilfe u. Familienrecht e.V., Heidelberg Vortrag mit anschließender Diskussion

10:45 Uhr

Kaffeepause

11:00 Uhr

Schutzauftrag des Jugendamtes und Datenschutz Prof. Peter-Christian Kunkel, FH Kehl Vortrag mit anschließender Diskussion

11:45 Uhr

Kooperation zwischen Jugendamt, Schule, Kita und anderen Einrichtungen zum Schutze von Kindern und Jugendlichen Norbert Schweers, Leiter des Jugendamtes Potsdam Vortrag mit anschließender Diskussion

12:30 Uhr

Mittagessen Mensa (kostenpflichtig)

13:30 - 17:00 Uhr

Arbeitsgruppen

15:00 Uhr

Kaffeepause

17:00 - 18:00 Uhr

Plenum und Fazit Berichte aus den Arbeitsgruppen

 

 

Arbeitsgruppen

 

I. Pädagogische Aufgaben des ASD

Norbert Schweers, Leiter des Jugendamtes Potsdam

 

II. Gesetzliche Aufgaben des ASD bei Inobhutnahme

Prof. Dr. Gerhard Nothacker, FH Potsdam

 

III. Garantenpflicht des Jugendamtsmitarbeiters, Strafverfahren

Prof. Dr. Peter Höflich, FH Cottbus, Prof. Dr. Peter Knösel, FH Potsdam

 

IV. Kooperationsmöglichkeiten im kommunalen Bereich

Ina Lübke, ASD, Jugendamt Brandenburg

 

V. Die Aufgaben des Jugendamtes bei Kindeswohlgefährdung, Datenschutz

Prof. Peter-Christian Kunkel, FH Kehl

 

VI. Die Aufgabe des Familiengerichts, Kooperation mit dem Jugendamt aus richterlicher Sicht

Sylvio Seidel, Direktor des Amtsgerichts Bad Freienwalde, Familiengericht

 

VII. Indikatoren für Kindeswohlverletzungen aus psychologischer / kindertherapeutischer Sicht

Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner, FH Potsdam, Leiterin der Elternberatungsstelle

 

VIII. Die Rolle der Presse bei Kindeswohlgefährdung

Dr. Gabi Drehmel, Sozialpädagogisches Fortbildungswerk, Blankensee

 

IX. Die Rolle der Polizei in der Präventionsarbeit und bei Kinderschutzverfahren

Referent/Referentin des Innenministeriums

 

Veranstaltungsort:

FH Potsdam

Friedrich-Ebert-Str.

414467 Potsdam

 

Info und Anmeldung:

kinderschutz@fh-potsdam.de

 

 

 


 

 

 

Seminar des Deutschen Kinderhilfswerkes im Januar 2005:

"Einführung in die Konfliktmoderation"

In der sozialen Arbeit und in Beteiligungsprojekten sind Professionelle immer wieder mit Konflikten zwischen Einzelpersonen und vor allem Gruppen konfrontiert, die auf den ersten Blick schwer zu lösen sind. Im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung werden grundlegende Kompetenzen der Moderation in Konflikten vermittelt. Die TeilnehmerInnen erhalten einen Einblick in die Philosophie der allparteilichen Vermittlung zwischen Konfliktpartnern. Praxisnah werden hierbei die Phasen der Konfliktmoderation in Rollenspielen erprobt und ein "Methodenkoffer" für diese Phasen vorgestellt. 

 

+++ Termine: Mo., 17.01.05, 14.30 bis 18 Uhr; Di., 18.01.05, 10 bis 18 Uhr; Mi. 19.01.05, 9 bis 16 Uhr +++ Kosten: EUR 150 inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen +++ ReferentInnen: Silke Vogt und Alexia Glaveris +++ Weitere Infos unter: Deutsches Kinderhilfswerk e.V., Werkstatt für Demokratie, Leipziger Str. 116 – 118, 10117 Berlin, fon: 030-30869333, fax: 030-2795634, e-Mail: werkstatt@dkhw.de Web: www.kinderpolitik.de

 

 

 


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